Grosse Unterschiede bei der Sozialhilfe
publiziert: Mittwoch, 14. Nov 2007 / 10:49 Uhr

Bern - Wieviel jemand von der Sozialhilfe erhält, hängt gemäss einer Studie stark vom Wohnort ab. Die Kantone berechnen die Lebensunterhaltskosten und die Zulagen unterschiedlich und schaffen auf diese Weise grosse Unterschiede.

Walter Schmid hofft, dass die SKOS-Richtlinien konsequent angewendet werden.
Walter Schmid hofft, dass die SKOS-Richtlinien konsequent angewendet werden.
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Die finanziellen Verhältnisse von Sozialhilfebezügern variierten stark, heisst es im Communiqué der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS).

Einer nicht erwerbstätigen alleinerziehenden Frau mit einem Kind bleibe beispielsweise in Sitten Ende des Jahres 23'377 Franken, während sie in Appenzell mit 16'986 Franken auskommen müsse.

Die in Zusammenarbeit mit Interface erstellten Studie verglich das frei verfügbare Einkommen von Haushalten mit Sozialhilfe in den 26 Kantonshauptorten.

Konkret stellte sie fest, wieviel ihnen zum Leben bleibt, nachdem Miete, Krankenversicherungsprämien, Krippenkosten und eventuell Steuern beglichen wurden.

Anpassungen nötig

In manchen Kantonen seien Haushalte, welche keine Sozialhilfe beziehen, nicht besser gestellt als solche mit dieser Unterstützungsleistung, heisst es weiter.

In mehr als einem Drittel der Hauptorte seien Bedingungen geschaffen worden, um die Gleichbehandlung zu fördern.

Um überall eine gerechte Behandlung von nicht unterstützten Haushalten zu garantieren, braucht es gemäss der SKOS mancherorts Anpassungen bei der Sozialhilfe.

Nötig seien zudem familienfreundliche Steuersysteme und keine Steuerpflicht auf dem Existenzminium.

Würden die SKOS-Richtlinien konsequent angewendet, könnten die Unterschiede minimiert werden, wird SKOS-Präsident Walter Schmid zitiert.

(rr/sda)

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