Kriminalität
Grosseinsatz gegen grenzüberschreitende Kriminalität bei Basel
publiziert: Samstag, 22. Nov 2014 / 08:03 Uhr / aktualisiert: Samstag, 22. Nov 2014 / 08:37 Uhr
Die Beamten kontrollierten rund 350 Fahrzeuge und rund 750 Personen. (Symbolbild)
Die Beamten kontrollierten rund 350 Fahrzeuge und rund 750 Personen. (Symbolbild)

Basel/Weil am Rhein - Im Dreiländereck bei Basel haben Schweizer, deutsche und französische Polizeieinheiten in der Nacht auf Samstag eine Aktion zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität durchgeführt. Dabei wurden unter anderem vier Personen vorläufig festgenommen.

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Rund 120 Beamte der Kantonspolizei Basel-Stadt, des Grenzwachtkorps Basel, des Zolls sowie der deutschen und der französischen Polizei waren bis 2.00 Uhr im Einsatz. Sie kontrollierten rund 350 Fahrzeuge und rund 750 Personen, wie das Polizeipräsidium Freiburg (D) in der Nacht auf Samstag mitteilte.

Ein mit mehrfachem Haftbefehl gesuchter Mann versuchte bei der Kontrolle zu flüchten. Er wurde überwältigt und ins Gefängnis eingeliefert. Weiter wurden drei Osteuropäer festgenommen. Sie stehen im Verdacht, auf Einbruchstour gewesen zu sein.

Darüber hinaus stellten die Beamten sieben Trunkenheitsfahrten und eine Fahrt unter Drogeneinwirkung fest. In sieben Fällen führten Personen Betäubungsmittel mit sich. Zwei Autofahrer fuhren ohne Fahrerlaubnis, zwei weitere führten ihre Autos ohne Versicherungsschutz. Etliche weitere Verstösse wurden geahndet.

Auftakt einer Sicherheitsinitiative

Neben dem Strassen- und Fussgängerverkehr nahmen die Polizisten auch Spielhöllen, Gaststätten und Wettbüros ins Visier. Dabei kam es zu drei Anzeigen wegen Verstosses gegen die Spielverordnung sowie drei Anzeigen wegen Verstosses gegen das Glücksspielgesetz. Ausserdem trafen die Beamten in den Lokalitäten Jugendliche an, die sich dort nicht hätten aufhalten dürfen.

Die grossangelegte Fahndungs- und Kontrollaktion war der Auftakt einer Sicherheitsinitiative, mit der künftig die grenzüberschreitende Kriminalität im Dreiländereck gezielter und nachhaltiger bekämpft werden soll.

(bert/sda)

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