Grüne: Einstimmiges Ja zur Gentechfrei-Initiative
publiziert: Samstag, 29. Okt 2005 / 17:45 Uhr / aktualisiert: Samstag, 29. Okt 2005 / 18:31 Uhr

Stans - Die Delegierten der Grünen Partei der Schweiz haben in Stans die Parolen für den 27. November gefasst.

Die Initiative gebe der Forschung Zeit um dringend nötige Arbeit ohne kommerziellen Druck voranzutreiben.
Die Initiative gebe der Forschung Zeit um dringend nötige Arbeit ohne kommerziellen Druck voranzutreiben.
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Zur Gentechfrei-Initiative beschlossen sie einstimmig ein Ja, zur Änderung des Arbeitsgesetzes mit 82 zu 7 ein Nein.

Leichtes Spiel hatte die Basler Biologin Florianne Koechlin, die das Ja zur Gentechfrei-Initiative begründete. Niemand widersprach ihr. Die Forderung nach gentechfreier Nahrung, so Koechlin, sei in Europa zwar seit Jahren «mainstream». Die Schweiz habe als einziges Land aber die Chance, darüber abzustimmen.

Ausserdem gebe die Initiative der Forschung die Zeit, dringend notwendige Forschungen ohne kommerziellen Druck voranzutreiben, sagte Koechlin. Vor allem in der überholten Agrogentechnik sei innovativere High-tech-Forschung für Low-tech-Lösungen dringend nötig.

Klarer Entscheid zum Arbeitsgesetz

Nicht einstimmig, aber klar fiel der Entscheid für ein Nein zur Änderung des Arbeitsgesetzes (Ladenöffnungszeiten) aus. Für die Begründung sorgte Urs Müller (Basel). Er befürchtet, dass ein Ja weitere Deregulierungen nach sich ziehen würde. Der Sonntag würde mittelfristig zum Werktag.

Die Zürcherin Esther Guyer plädierte für ein Ja. Es gehe nicht um die Abschaffung des Sonntags. Aber man solle den Leuten nicht vorschreiben, wann sie einkaufen dürften. Der Gewerkschaft Unia warf Guyer vor, sie nehme einen Stellenabbau in Kauf. Besser wäre, sie würde sich um einen sinnvollen Arbeitnehmerschutz bemühen.

Die DV verabschiedete ausserdem die Luzerner Nationalrätin Cécile Bühlmann als Fraktionschefin, ein Amt das sie 12 Jahre lang innehatte. Ihre Nachfolgerin ist die Bernerin Therese Frösch. Den Grünen diagnostizierte Bühlmann in Stans eine gute Zukunft: «Wir sind ein Machtfaktor.» Und der Partei stehe endlich das Präsidium des Nationalrates zu.

(bert/sda)

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