125'000 Unterschriften
Grüne reichen Atomausstiegs-Initiative ein
publiziert: Freitag, 16. Nov 2012 / 13:19 Uhr / aktualisiert: Freitag, 16. Nov 2012 / 14:11 Uhr
Auch der Bundesrat will aus der Atomenergie aussteigen - allerdings ohne konkreten Termin.
Auch der Bundesrat will aus der Atomenergie aussteigen - allerdings ohne konkreten Termin.

Bern - Mit rund 125'000 Unterschriften haben die Grünen und weitere Organisationen am Freitag ihre Volksinitiative für den Atomausstieg deponiert. Das Begehren verlangt maximale Laufzeiten für alle AKW in der Schweiz und ein Verbot neuer AKW.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die Grünen lancierten die Initiative als Reaktion auf die Atomkatastrophe nach dem Erdbeben in Japan im März 2011. Das AKW Beznau soll ein Jahr nach Annahme der Initiative ausser Betrieb genommen werden. Für die übrigen Reaktoren legt das Begehren die Laufzeit auf 45 Jahre fest. Der Ausstieg wäre damit 2029 geschafft.

Auch der Bundesrat will aus der Atomenergie aussteigen. Er legte sich aber nicht darauf fest, wann die AKW vom Netz gehen sollen. Die Initiative dient den Grünen deshalb auch als Druckmittel: «Mit der Initiative haben wir nun etwas in der Hand, um die Energiestrategie des Bundes in unserem Sinn zu verbessern», lässt sich Co-Parteipräsidentin Regula Rytz im Communiqué zitieren.

(bert/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 erntet der Bundesrat generell wenig Applaus - für die Details erntet er viele Buhrufe. Vertreter der Wirtschaft befürchten negative Auswirkungen für Unternehmen. Umweltschützern und linken Parteien gehen die Massennahmen zu wenig weit. mehr lesen 
Bern - In ihrer Energiestrategie setzt ... mehr lesen 2
SVP-Fraktionspräsident Adrian Amstutz und Nationalrat Hans Killer an der heutigen Pressekonferenz.
Vom energiepolitischen Elan der «Nach-Fukushima-Ära» sei nicht mehr viel zu spüren, kritisieren die Grünen.
Bern - Die Grünen sind überzeugt, dass der Atomausstieg nicht auf Kosten des Klimas und des Landschaftsschutzes gehen muss. Sie haben am Dienstag dargelegt, wie sie sich die ... mehr lesen
Atomausstieg als Chance.
Bern - Im Jahr 2029 soll das letzte Atomkraftwerk in der Schweiz vom Netz gehen. Dies fordern die Grünen mit ihrer Atomausstiegsinitiative. Der Zeitplan sei konservativ, sagten die Initianten ... mehr lesen 7
Atomkraft, nein danke
Es werden auch diejenigen die Initiative unterschreiben, die mit ihren Autos den Aufkleber "Atomkraft, nein danke" in der ganzen Schweiz spazieren führen!
Habt vielen Dank!
Eines muss man den Grünen lassen: Sie ermöglichen mit ihrem Einsatz das, was ich schon lange fordere: ein Plebiszit zum Atomausstieg.

Als Druckmittel wird es wohl dienen, aber möglicherweise nicht in der den Initianten vorschwebenden Weise.

Ich hoffe jetzt, man wird sich dann auf beiden Seiten an die Ergebnisse dieser Abstimmung halten. Dann sind die Nötigungsversuche der Aussteiger ein- für allemal Geschichte.
Oder sie gewinnen die Abstimmung. Dann fordere ich aber als AKW-Befürworter den raschen Ausstieg. Denn wenn es schon verboten sein soll, neue, bessere und sicherere Kernkraftwerke zu bauen, sehe ich beim besten Willen nicht ein, weshalb wir die alten Runkeln noch weiterlaufen lassen sollten. Nein, dann soll abgeschaltet werden. Denn die Bürger haben ein Recht darauf, am eigenen Leib zu spüren, dass ihre Forderungen Konsequenzen haben; in Form von weniger Verfügbarkeit und massiven Einschränkungen der lustigen Techno-Welt, an die sich heute ja schon die 2jährigen Kinder gewöhnen.
Ich bin mir ganz sicher, dass die vehementesten Aussteiger von heute, die vehementesten Brüller von morgen sein werden, wenn es darum geht, sich einzuschränken.
Also, lieber vorher denken, als nachher jammern.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Techbranche verschleiert ihren CO2-Fussabdruck so gut es geht.
Die Techbranche verschleiert ihren CO2-Fussabdruck so ...
Studie zeigt fehlende Daten bei Scope-3-Treibhausgasen  Unternehmen der Digitaltechnologie-Branche geben die Treibhausgas-Emissionen, die entlang der Wertschöpfungskette ihrer Produkte entstehen, deutlich zu niedrig an. 56 grosse Tech-Unternehmen haben 2019 insgesamt mehr als die Hälfte dieser Emissionen nicht veröffentlicht, zeigt eine Studie der Technischen Universität München (TUM). mehr lesen 
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen ... mehr lesen  
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris.
Treffen der deutschsprachigen Umweltminister  Melk - Die Umweltministerinnen und -minister der deutschsprachigen Länder haben sich nach einem Treffen in Österreich für die Forcierung ... mehr lesen  
ETH-Zukunftsblog Eine zentrale Herausforderung der Energiewende ist es, die schwankende Stromproduktion aus erneuerbaren ... mehr lesen  
Mit Biogas betriebene Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK) können fluktuierenden Solarstrom kompensieren und Gebäude beheizen.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 4°C 9°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Basel 6°C 11°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
St. Gallen 3°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee wechselnd bewölkt
Bern 1°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wolkig, wenig Schnee
Luzern 1°C 9°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wechselnd bewölkt
Genf 4°C 8°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Lugano 2°C 7°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten