Grüne sind Sieger der kantonalen Wahlen
publiziert: Montag, 16. Apr 2007 / 11:00 Uhr

Bern - Klare Siegerin bei den kantonalen Parlamentswahlen seit 2004 sind die Grünen. FDP und CVP bleiben auf der Verliereseite. Die SVP bäckt nicht mehr so grosse Brötchen, und die SP kann sich trotz des Zürcher Debakels knapp halten.

Beim Kampf um die Sitze konnten die Grünen bei allen Wahlen zulegen.
Beim Kampf um die Sitze konnten die Grünen bei allen Wahlen zulegen.
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Mit dem Kanton Zürich haben nun 24 Kantone ihre Parlamente seit 2004 neu bestellt. Die Grüne Partei war bei praktisch allen Kantonswahlen erfolgreich.

Sie gewann 57 Mandate hinzu und kommt nun auf 190 Sitze. Hatten die Grünen 2004 4,71 Prozent aller Parlamentssitze, so sind es nun 7,24 Prozent.

Nicht mitgezählt sind hier die Zürcher Grün-Liberalen, die auf Anhieb 10 Sitze eroberten.

SVP konnte Erfolge nicht mehr wiederholen

Die SVP kommt heute auf die gleiche Mandatszahl wie 2004, nämlich 560. Ihr prozentualer Anteil an Parlamentssitzen stieg von 19,87 auf 21,34 Prozent.

Sie konnte damit ihre fulminanten früheren Erfolge (1999-2003 plus 160 Sitze) nicht wiederholen, aber konsolidieren.

Die SP hatte 2004 577 Sitze in Kantonsparlamenten - entsprechend 20,47 Prozent aller Sitze.

Grüne profitieren von SP-Verlusten

Nunmehr sind es 531, entsprechend 20,23 Prozent. Bei früheren Parlamentswahlen, vor dem Zürcher Absturz, hielten sich Gewinne und Verluste einigermassen die Waage. Die SP-Verluste kamen meist den Grünen zu Gute.

Die FDP hatte 2004 die meisten Sitze in Kantonsparlamenten, nämlich 636 (22,57 Prozent aller Parlamentssitze). Nun sind es noch 524 (entsprechend 19,96 Prozent).

Die Zahl der CVP-Sitze in den Kantonsparlamenten sank von 622 auf 555, prozentmässig von 22,07 auf 21,15 Prozent. FDP und CVP konnten indes ihren Sturzflug bei den letzten Wahlen in ZH, LU und BL etwas auffangen.

Von den kleineren Parteien sind die Liberalen, die PdA und die Schweizer Demokraten auf Talfahrt. Zulegen konnten die religiösen Kleinparteien EVP, CSP und EDU. Letztere konnte ihre Sitzzahl um 7 auf 13 Sitze mehr als verdoppeln.

(rr/sda)

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