Grüne wollen Zuwanderung bremsen
publiziert: Sonntag, 25. Okt 2009 / 13:26 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 25. Okt 2009 / 16:39 Uhr

Bern - Die Grünen entdecken die Migrationspolitik: In einem Arbeitspapier schlagen die Nationalräte Bastien Girod und Yvonne Gilli Massnahmen vor, um die Zuwanderung zu bremsen. Parteipräsident Ueli Leuenberger dagegen findet es heikel, Demographie und Raumplanung zu verknüpfen.

Nationalrat Bastien Girod will lokale Unternehmen stärken, um den Zuzug von ausländischen Arbeitskräften zu begrenzen.
Nationalrat Bastien Girod will lokale Unternehmen stärken, um den Zuzug von ausländischen Arbeitskräften zu begrenzen.
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Im Arbeitspapier, das der «SonntagsBlick» publik gemacht hat und der Nachrichtenagentur SDA vorliegt, zeigen sich der Zürcher Girod und die St. Gallerin Gilli besorgt über das Bevölkerungswachstum in der Schweiz.

Wächst die Schweiz im gleichen Tempo wie im letzten Jahr weiter, würde sich die Bevölkerung innert 50 Jahren verdoppeln, schreiben die beiden.

Dieses Wachstum hätte ihrer Einschätzung nach eine Reihe negativer Folgen: Sozial schwache Einheimische würden in schlechte Wohnlagen gedrängt, Verkehrsengpässe würden sich verschärfen, die Luft- und Lärmbelastung stiegen und Erholungsräume würden zerstört.

Arbeitsplätze für Einheimische fördern

Gilli und Girod schlagen deshalb verschiedene Massnahmen vor. So soll unter anderem über die Raumplanung die Zerstörung von Erholungsräumen verhindert werden. Statt «alle möglichen Unternehmen» - und damit ausländische Arbeitskräfte - um jeden Preis in die Schweiz zu locken, sollen lokale Unternehmen gestärkt werden.

Um Lohndumping zu verhindern, wollen die beiden die Vergabe der Arbeitsplätze an die einheimische Wohnbevölkerung fördern. Zudem wollen sie den Hebel bei der Steuer- und der Ausländerpolitik ansetzen. Für die Wintersession haben sie mehrere Vorstösse geplant - darunter einen, der die Erarbeitung von Massnahmen zur Reduktion der Migration und zur Sicherung der Lebensqualität fordert.

Kritik an Veröffentlichung

Bei Parteipräsident Ueli Leuenberger hält sich die Begeisterung in Grenzen. Auf Anfrage dbedauerte er, dass die beiden Parlamentarier das Papier der Sonntagspresse zuspielten, bevor es parteiintern besprochen werden konnte.

Vor drei Wochen hätten die Grünen eine Tagung zur Immigration durchgeführt, sagte Leuenberger. «Aber weder Bastien Girod noch Yvonne Gilli waren anwesend.» Er findet es «schwierig», Demographie und Raumplanung zu verknüpfen.

(bert/sda)

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Rechnung ohne Schengen
Bastien Girod ist für mich primär ein mediengeiler, arroganter Idiot, der sich offensichtlich noch in die falsche Partei verirrt hat. Jemand der sich nicht mit seinen Parteikollegen abspricht und selbst interne Spaltungen provoziert. Er ist in erster Linie in seinem unerfahrenen Alter noch am meisten mit sich selber beschäftigt und findet sich dabei selbst noch so toll. Den Grünen leistet er mit solchem unüberlegtem Senf keinen Gefallen.

Die Hauptzuwanderung erfolgt doch zur Zeit aus Europa, zum Beispiel Deutschland. Wie sollen wir den mit Schengen die Zuwanderung stoppen ohne Gegenschlag der EU?

Wenn die politische Zukunft unsere Landes so aussieht wie Girod, Wermuth und Levrat, dann will ich als überzeugter EU-Gegner am liebsten den Beitritt per sofort.

Ach und Victor, den schlechten Witz bringen Sie jetzt schon zum zweiten Mal. Wir haben schon beim ersten Mal verstanden dass Sie offensichtlich ein exilierter Rassist sind.
Lieber Zeilengucker aus Zürich ...
Danke, dass Sie sich quasi geoutet haben und mittels Ihrer Einladung, Zitat "Lieber Bastien Girot, wenn du`s wirklich ernst meinst mit Deinen Thesen, dann komm rüber zu den Schweizer Demokraten! - Es sind die Einzigen, die es umsetzen würden!" Bastien Girot in das Boot der Schweizer Demokraten holen möchten ...

Ich bin mir zwar sicher, dass Bastien Girod diese Einladung kaum annehmen will oder kann, weil ich denke, dass er ein richtiger Demokrat ist - und dazu auch noch Schweizer ....!
Ganzheitliche Bevölkerungspolitik statt laisser faire!!
Der grüne Jungpolitiker hat hier präzis den Nagel auf den Kopf getroffen. Wie erwartet, liess die Parteileitung nicht lange mit einer Antwort auf sich warten.
Obwohl es ein Faktum ist, dass wenn man die Umweltbelastung ganzheitlich anschauen will und zu ehrlichen Resultaten kommen möchte, man Umweltbelastung pro Kopf mal Bevölkerungszahl rechnen muss!!-
Dies jedoch ist, gerade bei linksgrünen Politikern, insbesondere bei der oberen Parteileitung ein TABUTHEMA seit mindestens zwei Jahrzehnten! Die „politisch korrekte, internationalistische Denkweise“ der linken und grünen Parteien lässt eine solche Debatte von vornherein nicht zu!- Bastien Girot ist, obwohl er damit total Recht hat, mit seinem Papier voll in eines der empfindlichsten Fettnäpfchen der „Political Correctness“ getreten, welche alle Leute, die dieses Thema in diesem Sinne aufwerfen, sofort (zwangsreflexartig) ins rechtsextreme Lager abschiebt.
Und dies meiner Meinung nach zu Unrecht!
Gerade in den letzten Jahren mussten wir zunehmend feststellen, dass in Folge der Personenfreizügigkeit und all zu offenen Grenzen eine Masseneinwanderung stattgefunden hat, die sowohl Umweltpolitische, als auch Sozialpolitische und Kulturpolitische Schäden in gravierendem Ausmass in unserem Lande verursacht hat, worüber sonst sensibilisierte „grüne und linke“ gerne hinwegsehen, um sich ja nicht mit diesem Tabuthema auseinandersetzen zu müssen.
Genau diese Entwicklung, die übrigens auch mit der Haltung der Linksgrünen in der EU- und WTO- Frage zusammenhängt, sah ich schon 10 Jahre vorher und habe schon damals 1999/2000 die Konsequenzen gezogen und bin aus der grünen Partei ausgetreten. Ich musste nämlich beobachten, wie die Grünen gegen Ende des vergangenen Jahrzehnts zusehends ihre einst guten Ideale zugunsten eines EU- Fetischismus über Bord warfen: Eu- Zentralismus und Bürokratismus statt „small is beautiful“; Multikulti statt die nachhaltigeren kulturellen und traditionell lokalen, regionalen und nationalen Eigenheiten bewahren. Dies alles nur wegen einer starrsinnigen Internationalistischen Haltung dieser Kreise. Das Ergebnis ist eine zunehmende Veramerikanisierung und Globalisierung der Schweiz und auch anderen europäischen Ländern bis zur Unkenntlichkeit, Verleugnung unseres eigenen Kulturellen und geistigen Erbes mit Inkaufnahme eines materialistischen kompensations- Verhaltens wie in den USA mit gravierenden umweltschädlichen Folgen. Dies war bereits beim Abschluss des WTO- Vertrages 1994/95 absehbar. Auch damals verpassten die Grünen (meiner Meinung nach absichtlich!) die Chance, sich zur Speerspitze einer Antiglobalistischen Bewegung zu avancieren.

Darum haben wir heute eine fast unlösbare Ausgangslage:
Auf der einen Seite die Neoliberalen (FDP, CVP, auch GLP) und Neokonservativen (SVP, EDU) Kräfte mit kapitalistisch- globalistischen Zügen, welche Zentralismus und Machtballung vor allem in der Wirtschaft und Schwächung des Nationalstaates zu Gunsten der Grosskonzerne anstreben; und auf der anderen Seite die linken (SP, AL u. PDA) und Grünen, mit ebenfalls internationalistischer Ausrichtung und dem Gedanken der zentralen Planwirtschaft mit Bürokratismus im Hinterkopf, aber eben auch den Nationalstaat kaputredend!

Die wirklich antigloblistische, kleinräumig denkende, nachhaltig und national orientierte politische Kraft in diesem Lande sind die Schweizer Demokraten, welche als einzige Hoffnung noch national, umweltbewusst und sozial politisieren, dies hoffentlich auch mit zunehmender Beachtung und Erfolg in der Bevölkerung, trotz der Ignoranz und ungerechtfertigten Vorwürfen seitens der meisten Medien.

Lieber Bastien Girot, wenn du`s wirklich ernst meinst mit Deinen Thesen, dann komm rüber zu den Schweizer Demokraten!- Es sind die Einzigen, die es umsetzen würden!
Erster Schultag - nicht ernst nehmen!
Erster Schultag in Kleinbasel

Der Direktor ruft einzeln die Schüler auf:

"Mustapha El Ekhzeri"
Anwesend

"Achmed El Cabul"
Anwesend

"Kadir Sel Ohlmi"
Anwesend

"Mohammed Endahrha"
Anwesend

"Ala In El Sner"
Stille im Klassenzimmer

"Ala In El Sner"
Stille im Klassenzimmer

Ein letztes mal: Ala In El Sner

Jetzt steht ein Bub in der letzten Reihe auf und sagt:
Das bin wahrscheinlich ich - aber mein Name wird ALAIN ELSNER ausgesprochen....
Aufwachen, Leute!
Duldet ihr ghettoähnliche Zustände, so wie sie in einem Vorort von Zürich schon Tatsache sind? Dort wo Menschen leben die sich einen Deut um ihre Integration kümmern, und nur fordern? Würdet ihr eure begabten und lernfähigen Kinder in eine Schule schicken, in welcher über 80% fremdsprachige Kinder sitzen? Würdet ihr demzufolge eine freie Wahl der öffentlichen Schule begrüssen, wo ihr Kind gefördert und gefordert wird?
Übervölkerung - immer grösser!
Gratulation an NR Girod! Mein Kommentar dazu, an viele E-Mail Empfänger: „Endlich doch einer am Aufwachen! Lieber spät als nie!“ Dabei nicht alles realisierbar. Aber Stossrichtung vielversprechend! Präsident Leuenberger muss aber schleunigst weg!
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