Ständerat heisst Vorschläge des Bundesrats gut
Grünes Licht: Handelsverbot für Hunde- und Katzenfelle
publiziert: Dienstag, 20. Dez 2011 / 13:18 Uhr
Der Handel mit Katzenfelle soll in der Schweiz nicht mehr erlaubt sein.
Der Handel mit Katzenfelle soll in der Schweiz nicht mehr erlaubt sein.

Bern - Der Handel mit Hunde- und Katzenfellen soll untersagt und die Information und Transparenz bei Tierversuchen verbessert werden. Der Ständerat hat die Vorschläge des Bundesrats für eine Revision des Tierschutzgesetzes auf der ganzen Linie gutgeheissen.

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Unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Zweitrat wird in der Schweiz künftig nicht nur die Einfuhr von Hunde- und Katzenfellen verboten sein, sondern generell der Handel mit diesen Tierhäuten. Den Handel soll der Bundesrat auch für Tiere verbieten dürfen, denen ein abnormer Körperbau oder ein abnormes Verhalten angezüchtet wurde.

Weiter kann der Bund in Zukunft Mindestanforderungen für die Aus- und Weiterbildung von Tierpflegern festlegen. Mit der Revision des Tierschutzgesetzes wird zudem die Grundlage für die Einführung für ein elektronisches Informationssystems zu Tierversuchen geschaffen.

Umstrittene Informationen zu Tierversuchen

In diesem Zusammenhang war im Ständerat umstritten, welche Informationen darin enthalten sein müssen. Die Mehrheit der vorberatenden Kommission war der Ansicht gewesen, dass nach Abschluss eines Tierversuches nur der Versuchszweck, die Anzahl der eingesetzten Tiere pro Tierart und der Schweregrad der Belastung der Tiere, nicht aber der Titel und das Fachgebiet des Versuchs veröffentlicht werden soll.

Durch die Veröffentlichung des Titels und des Fachgebietes des Versuchs lasse sich das verantwortliche Forschungsinstitut identifizieren, warnte Pankraz Freitag (FDP/GL) im Namen der Kommission. Die Institute hätten jedoch schutzwürdige private oder öffentliche Interessen. Gefahr droht den Instituten insbesondere von militanten Tierschützern.

Interessierte Kreise könnten sich auch ohne Titel und Fachgebiet anhand von Publikationen und Forschungsdatenbanken ausreichend über die Inhalte der Tierversuche informieren.

In der Gesamtabstimmung hiess der Ständerat die Vorlage einstimmig gut.

(bg/sda)

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Stimmt.....aber
Ich bin mit Ihrem Beitrag völlig einverstanden.

Andererseits finde ich es total daneben, dass jährlich bis zu 40'000 Fuchsfelle aus heimischer Produktion die durch Bestandskontrollen anfielen wegen Tierschützer verbrannt werden mussten.

Also Schluss mit diesen Importen und Förderung der Felle die eh durch Abschüsse lokal anfallen.
Neben den Fellen der klassischen Pelztiere werden auch Felle von Hunden und Katzen,
hauptsächlich aus Asien (Thailand, Korea und China) nach Deutschland importiert. Auch in Ost-Europa werden Hunde gefangen, um deren Fell zu gewinnen. Die Felle werden insbesondere zur Herstellung von Pelzbesatz, Lederjacken und sonstigen Lederwaren verwendet. Katzenfelle werden sehr häufig zu Rheumadecken verarbeitet. Die Tiere werden mit unvorstellbar grausamen Methoden umgebracht: Katzen werden stranguliert und ersticken langsam und qualvoll. Hunde angebunden und ohne Betäubung erschlagen oder man sticht ihnen in die Leiste, damit sie verbluten ohne dass das Fell beschädigt wird. Häufig sind die Tiere noch nicht einmal richtig tot, wenn sie enthäutet werden.
Die Bezeichnungen der Felle, die sich als Pelzbesatz oder Lederjacke in Modegeschäften wiederfinden, ist völlig unzureichend und oftmals auch falsch. Eine konkrete Deklarationspflicht besteht nicht. Meistens fehlt sogar jegliche Bezeichnung, um welches Fell es sich handelt, und auch die Verkäufer wissen in den seltensten Fällen, von welchem Tier der Pelzbesatz stammt. Um die Verbraucher zu verwirren, werden oft Phantsienamen verwendet. Vorsicht ist geboten bei Bezeichnungen wie echt Pelz, echtes Fell oder Pelzbesatz. Hundefelle werden als Gaewolf, Wolf von Asien, Asiatischer Waschbär oder Corsac Fox bezeichnet.
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