Grünes Licht für erste U-Bahn der Schweiz
publiziert: Sonntag, 14. Sep 2008 / 13:03 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Sep 2008 / 20:13 Uhr

Bern - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den Lausanner Verkehrsbetrieben grünes Licht für die Inbetriebnahme der ersten U-Bahn der Schweiz erteilt. BAV-Vizedirektor Toni Eder übergab in Lausanne tl-Direktor Michel Joye die Betriebsbewilligung für die Metro m2.

Die neue Metro fährt am Pont Bessieres vorbei.
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Die vom BAV als Aufsichtsbehörde erteilte Betriebsbewilligung sieht zwei Schritte vor. Während des Eröffnungsfestes, das vom 18. bis zum 22. September 2008 dauert, ist ein erster reduzierter Betrieb vorgesehen.

Für das viertägige Fest werden bis zu 300'000 Besucher erwartet. Rund ein Drittel davon werde die neue U-Bahn ausprobieren können, sagte Betriebschef Philippe Leguay an der U-Bahn-Station beim Lausanner Bahnhof.

Kleine Programmierfehler

In einem nächsten Schritt soll nach einer weiteren Testphase der kommerzielle Vollbetrieb frei gegeben werden. Gemäss Planung der Betreibergesellschaft Transports publics de la région lausannoise (tl) soll dies ab dem 27. Oktober 2008 der Fall sein, wie Leguay weiter sagte. Heute leide das System noch an kleinen Programmierfehlern.

Diese betreffen nicht die Sicherheit, sondern die Zuverlässigkeit des Systems, wie BAV-Vizedirektor Eder sagte. Diese sei für eine kommerzielle Nutzung noch ungenügend. Daher hat das BAV sein grünes Licht für den reduzierten Betrieb unter zwei Bedingungen erteilt.

Ausreichend Personal vorhanden

So muss in der ersten Betriebsphase jeder Zug von einem tl-Mitarbeiter begleitet werden, welcher die Züge bei Bedarf auch manuell betreiben könne. Zudem wird auch an den Haltestellen Personal vorhanden sein, um Passagierstaus zu verhindern, wie der BAV-Vizedirektor weiter sagte.

Die Strecke ist 6 km lang, und es werden 14 Haltestellen bedient. Die Metro wird im Normalbetrieb vollautomatisch gesteuert. Ein Lokomotivführer ist nicht notwendig.

Der Bund unterstützt das Projekt mit einem Beitrag von insgesamt 190 Millionen Franken (Preisstand 2005). Davon werden 120 Mio. Fr. dem Infrastrukturfonds entnommen.

(ht/sda)

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