Grünliberale legen bei Wahlen zu
publiziert: Freitag, 26. Feb 2010 / 16:37 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Feb 2010 / 23:31 Uhr

Die Grünliberalen gehören bei den Zürcher Gemeinderatswahlen zu den grossen Gewinnern und dürften künftig im Stadtzürcher Parlament vertreten sein.

Der Stadtzürcher GLP-Präsident Martin Luchsinger könnte den Einzug schaffen.
Der Stadtzürcher GLP-Präsident Martin Luchsinger könnte den Einzug schaffen.
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Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Isopublic im Auftrag von RADIO TOP, TELE TOP und dem Tages-Anzeiger. Deutliche Verluste zeichnen sich für die SP ab, wie Radio Top in einer Mitteilung schreibt.

6,2% der Befragten wollen den Grünliberalen bei den Gemeinderatswahlen ihre Stimme geben. Bei den Wahlen 2006 hat die erst kurz davor gegründete Partei mit 2,7% den Einzug in den Gemeinderat noch verpasst. Die Grünliberalen werden laut der Umfrage EVP und AL überholen, welche beide gegenüber 2006 leicht an Wähleranteil einbüssen.

SP bleibt stärkste Partei

Die Schweizer Demokraten wollen nur noch 1,2% der Befragten wählen. Damit droht der Partei, dass sie künftig im Gemeinderat nicht mehr vertreten ist.

Die SP bleibt laut der Umfrage mit 29,4% zwar klar stärkste Partei in der Stadt Zürich, verliert aber im Vergleich zu den 33,7% bei den Wahlen 2006 deutlich. Die SVP kann sich von 18,4% auf 19,4% leicht steigern. Die FDP hingegen muss erneut einen leichten Wählerverlust von 15% auf 13,7% hinnehmen.

Grüne und CVP konstant

Praktisch keine Veränderungen gibt es bei den Grünen und der CVP. Die Partei für Zürich, welche zum ersten Mal antritt (da die beiden PfZ-Parlamentarier vor vier Jahren noch bei der SVP waren) erreicht gemäss Umfrage 2,3%.

Das Meinungsforschungsinstitut Isopublic befragte telefonisch im Auftrag von TELE TOP, dem Tages-Anzeiger und RADIO TOP in der Zeit vom 29. Januar bis zum 17. Februar 2010 in der Stadt Zürich insgesamt 1002 stimmwillige Personen. Die Fehlerquote liegt bei +/- 3,2%.

(ht/pd)

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Aha - Meinungsforschung
So wie dieser Beitrag geschrieben ist, könnte man annehmen, das seien die Ergebnisse der Wahlen, die nun veröffentlicht würden.

Schon wieder werden Resultate eines Meinungsforschungsinstitus als vorgezogenes Wahlergebniss verkauft.

Warten wir doch mal auf die offiziell ausgezählte Stimmzettel.
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