Veränderte Sicherheitslage
Grünliberale unterstützen «Schutz vor Waffengewalt»
publiziert: Samstag, 22. Jan 2011 / 16:46 Uhr / aktualisiert: Samstag, 22. Jan 2011 / 19:03 Uhr
Parteipräsident Martin Bäumle. (Archivbild)
Parteipräsident Martin Bäumle. (Archivbild)

Lausanne - Die Grünliberale Partei der Schweiz (glp) empfiehlt am 13. Februar ein Ja zur Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt». Die Delegierten fassten die Ja-Parole am Samstag in Lausanne mit 65 gegen 8 Stimmen.

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Europa habe sich verändert. Einen sicherheitsrelevanten Grund für die Aufbewahrung der Dienstwaffe zuhause gebe es nicht mehr, erklärte Generalsekretärin Sandra Gurtner.

Im Hinblick auf die Abstimmung über die Stellungnahme zum Neubau des Atomkraftwerks Mühleberg im Kanton Bern beschlossen die Delegierten, alle verfügbaren Kräfte für ein Nein einzusetzen. Es gelte, weitere Fehlinvestitionen, die den Weg für erneuerbare Energien verbauen, zu verhindern.

Parteipräsident und Nationalrat Martin Bäumle (ZH) verurteilte den Angriff auf SVP-Nationalrat Hans Fehr vom Freitagabend an der Albisgüetlitagung. Als Ziel bei den Wahlen vom Herbst nannte Bäumle acht Sitze im Nationalrat und die Sicherung der beiden Mandate im Ständerat.

Die Delegierten der Grünliberalen waren bei der Waadtländer Sektion zu Gast, die vergangenes Jahr gegründet worden war. Die Grünliberalen verfügen nach Angaben Gurtners aktuell über 14 Sektionen mit rund 3000 Mitgliedern.

(bert/sda)

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