Neuer Status
Gstaad neu ein Turnier der «Major Serie»
publiziert: Donnerstag, 26. Feb 2015 / 15:12 Uhr
Die Organisatoren des Gstaader Turniers profitieren vom Abkommen.
Die Organisatoren des Gstaader Turniers profitieren vom Abkommen.

Das bisher zu den Grand Slams zählende Beachvolleyball-Turnier von Gstaad gehört ab diesem Jahr zur neu geschaffenen Kategorie der «Major Series».

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Unter der Leitung von Hannes Jagerhofer erhalten ab diesem Jahr vier Turniere der World Tour einen neuen Status. Der umtriebige Promotor des grössten österreichischen Sportanlasses, des Beachvolleyball-Happenings in Klagenfurt am Wörthersee, hat mit Unterstützung von zwei grossen Sponsoren (Swatch und Red Bull) in Zürich ein langfristiges Projekt vorgestellt, das in den kommenden Jahren wohl die Grand-Slam-Events des internationalen Volleyballverbandes (FIVB) ablösen wird. In Sachen Preisgeld und Weltranglistenpunkte sind die Turniere bereits jetzt den sechs Grand Slams im Jahreskalender gleichgestellt. Sie werden aber anders promotet und medial begleitet.

Vom Abkommen zwischen Jagerhofer und der FIVB werden auch die Organisatoren des traditionellen Gstaader Turniers im Juli profitieren. Neben den Anlässen in Porec (Kro, 2. bis 7. Juni), Stavanger (No, 9. bis 14. Juni) und Fort Lauderdale (Florida, Saisonfinale vom 29. September bis 4. Oktober) gehört der Berner Oberländer Ort vom 7. bis 12. Juli zu den Ausrichtern der «Major Series». Die Integration war überlebenswichtig. Den immer strengeren Auflagen durch den Weltverband, unter anderem in Sachen Sponsoring, hätte das Gstaader OK ohne die neue Partnerschaft in Zukunft kaum mehr nachkommen können. «Uns stand das Wasser bis zum Hals», sagte OK-Präsident Ruedi Kunz.

Ausbau geplant

Ziel ist es, die «Major Series» in den kommenden Jahren auf 12 bis 14 Turniere auszubauen. Bereits im kommenden Jahr stösst Klagenfurt dazu, das heuer wegen Verpflichtungen mit dem europäischen Verband (Ausrichtung der EM) noch vertraglich gebunden ist. Jagerhofer ist in Gesprächen mit Destinationen auf allen Kontinenten. «Wir wollen weltweit Standards schaffen, wie wir sie in Gstaad oder Klagenfurt bereits vorfinden», sagte Jagerhofer.

Für Nick Hayek, den CEO von Swatch, geht es mit der Schaffung der Serie darum, «eine Referenz zu kreieren». Die Seele des Beachvolleyballs sei verloren gegangen. «Wir wollen eine spezielle Atmosphäre schaffen.» Dass darin viel Entertainment enthalten ist, wie der Event von Klagenfurt mit 50'000 Fans und viel Brimborium zeigt, versteht sich mit Jagerhofers starkem Engagement von selbst.

In dieser Saison, die am 21. April in Fuzhou (China) beginnt, gehören vier Turniere der Major Series sowie je sechs Grand Slams und Open (tiefste World-Tour-Stufe) zum Kalender der FIVB.

(bg/Si)

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