Demonstration vor türkischem Konsulat
Gummischrot gegen kurdische Demonstranten in Zürich
publiziert: Montag, 8. Feb 2016 / 21:37 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 9. Feb 2016 / 00:30 Uhr

Zürich - Rund 300 kurdische Aktivisten haben am Montag vor dem türkischen Generalkonsulat in Zürich gegen die Zustände in der Türkei demonstriert. Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein. Sechs Männer wurden festgenommen.

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Gemäss Angaben der Stadtpolizei besammelten sich kurz vor 16.30 Uhr vor dem türkischen Generalkonsulat an der Weinbergstrasse rund 100 Personen zu einer unbewilligten Demonstration. Dabei seien Fahnen, Steine und andere Wurfgegenstände gegen das Konsulat geworfen worden.

Kurz nach 19 Uhr sei die Protestaktion nach polizeilicher Abmahnung teilweise aufgelöst worden, teilte die Stadtpolizei am Abend mit. Während der gesetzten Frist habe ein Grossteil der inzwischen rund 300 Demonstrierenden die Weinbergstrasse verlassen.

Insgesamt sind laut Polizei sechs Männer festgenommen worden. Ihnen werden Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch und Hinderung einer Amtshandlung vorgeworfen. Gemäss Mitteilung versuchten etliche Demonstrierende, den Abtransport der Festgenommenen durch einen Sitzstreik zu verhindern.

Reizstoff und Gummischrot

Die Polizeiaktion dauerte am Abend noch an, kurz vor 20 Uhr befanden sich laut Polizei noch rund 100 Personen vor dem Konsulat.

Bereits am Morgen hatten mehrere kurdische Aktivisten auf der Gemüsebrücke protestiert. Gegen 9 Uhr marschierten rund 50 Personen vom Rathaus zum türkischen Konsulat. Dabei kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, wie die Polizei schreibt.

Die Polizei sperrte die Weinbergstrasse ab Leonhardstrasse bis Ottikerstrasse ab. Der Tramverkehr der Linien 7 und 15 musste umgeleitet werden. Als verschiedene Demonstranten versuchten, den Polizeikordon zu durchbrechen, wurde mehrfach Reizstoff und Gummischrot eingesetzt, wie es in der Mitteilung heisst.

 

(fest/sda)

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der bisherigen Political Corectness kann man der Polizei in solchen Situationen nur empfehlen sich eher zurückzuziehen. So vermeidet man wenigstens eigene Verluste. Recht ist dort ohnehin nicht mehr durchzusetzen, ebenso wenig die Ächtung von Gewalt. Das ist nur noch utopisch. Dazu gehört dann wohl auch, das irgendwann Militär eingesetzt werden wird. Innerer Friede? Ade.
Es fehlt vermutlich nicht mehr viel bis zu einem Schusswaffeneinsatz, wenn Gruppen wie diese Kurden ihre steinzeitlichen Vorstellungen der Konfliktlösung hier in Mitteleuropa verwirklichen wollen.
Früher hätte immerhin noch das gesetzliche Instrumentarium und der politische Wille bestanden, solche Leute umgehend aus der CH rauszuschmeissen.
Heute leider nicht mehr.
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