Gute Leistung von Hoffmann und Defago
publiziert: Samstag, 27. Dez 2008 / 14:44 Uhr

Die Schweizer scheinen die diesmal speziell schwierige Stelvio-Piste in Bormio im Griff zu haben. Ambrosi Hoffmann und Didier Défago belegten im zweiten Training für die Abfahrt vom Sonntag die Plätze 3 und 6. Didier Cuche brach seine Fahrt ab. Schnellster war Michael Walchhofer.

An Verhältnisse angepasst: Ambrosi Hoffmann.
An Verhältnisse angepasst: Ambrosi Hoffmann.
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An den Bedingungen für das letzte Weltcup-Rennen des Jahres hat sich nichts geändert. Die Fahrer fanden wie tags zuvor eine mit vielen Unebenheiten durchsetzte und im unteren Teil völlig vereiste Strecke vor. Hoffmann und Défago zählten erfreulicherweise zu jenen Athleten, welche die richtige Einstellung zu den Verhältnissen gefunden haben. «Der erste Trainingstag vor einer Abfahrt ist für mich jeweils besonders schwierig. Aber heute bin ich sehr zufrieden. Ich habe mich trotz der aussergewöhnlichen Verhältnisse sicher gefühlt», berichtete Hoffmann. Angetan von seiner Leistung war auch Défago. «Ich habe erneut bewiesen, dass ich mittlerweile auf allen Pisten schnell sein kann.»

Carlo Janka (16.) zeigte sich von seinem Sturz am Vortag gut erholt. «Vorerst war ich verunsichert, doch nun ist das Vertrauen zurück.» Daniel Albrecht (21.), der nach Jankas Missgeschick seine Fahrt im ersten Training auf Geheiss der Rennleitung abgebrochen hatte, hätte sich andere Bedingungen gewünscht. «Auf einer griffigeren Piste kämen meine technischen Fähigkeiten im untersten Teil zum Tragen. Doch jetzt 'würgst' du die Ski so gut es geht herunter.»

Cuches abgebrochene Fahrt war geplant. «Ich wollte Kraft sparen für den Sonntag», begründete der Neuenburger das Abschwingen nach etwa zwei Dritteln der Distanz. Einen Nachteil, weil er den letzten Teil nicht befahren hat, sieht Cuche nicht. «Ich fahre seit 1993 auf diesem Berg. Ich weiss, wie schwierig es ist. Ob der Poker aufgeht, wird aber erst das Rennen zeigen.»

Mit seiner Bestzeit machte sich Walchhofer zum ersten Anwärter auf den Sieg. «Ich habe die Angst besiegt, doch der Respekt ist geblieben. Heute hatte ich den Vorteil, dass ich wusste, was mich erwartet», sagte der Salzburger, der auf der Stelvio-Piste vor zwei Jahren einen Doppelsieg errungen hatte. Eine starke Vorstellung lieferte erneut der Südtiroler Werner Heel ab. Der Gewinner des Super-G in Val Gardena, der am Freitag zwar einen Torfehler begangen, aber über eine Sekunde vor der Konkurrenz gelegen hatte, büsste als Zweitschnellster lediglich vier Hundertstel auf Walchhofer ein.

Resultate Abschlusstraining:
1. Michael Walchhofer (Ö) 2:04,39. 2. Werner Heel (It) 0,04 zurück. 3. Ambrosi Hoffmann (Sz) 0,60. 4. Aksel Lund Svindal (No) 0,63. 5. Erik Guay (Ka) 0,82. 6. Didier Défago (Sz) 0,89. 7. Klaus Kröll (Ö) 1,01. 8. Manuel Osborne-Paradis (Ka) 1,19. 9. Peter Fill (It) 1,20. 10. Bode Miller (USA) 1,38.

Ferner: 16. Carlo Janka (Sz) 2,31. 18. Hermann Maier (Ö) 2,48. 21. Daniel Albrecht (Sz) 2,71. 27. Marco Büchel (Lie) 3,09. -- Fahrt abgebrochen: Didier Cuche (Sz).

(ht/Si)

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