Gute Voraussetzungen für Sauber in Australien
publiziert: Freitag, 15. Mrz 2013 / 11:03 Uhr
Sauber mit guten Rennen in Australien.
Sauber mit guten Rennen in Australien.

Die eigene Leistungsstärke im Vergleich zur Konkurrenz vor einer neuen Saison richtig einzuschätzen, gilt für Formel-1-Teams als äusserst anspruchsvoll. Diesbezüglich hat sich seit der Grand-Prix-Premiere von Sauber kaum etwas verändert.

Wenn am Sonntag Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrez die Sauber-Autos im Albert Park von Melbourne auf ihre jeweiligen Startpositionen für das erste Saisonrennen stellen, ist es fast auf den Tag genau 20 Jahre her, als in Südafrika erstmals überhaupt Rennwagen aus Hinwil in der Königsklasse des Motorsports an einem Grand Prix teilnahmen. Dank Platz 5 des Finnen JJ Lehto verlief das Formel-1-Debüt für den Zürcher Oberländer Rennstall am 14. März 1993 auf dem Kyalami Circuit überaus erfolgreich. Wie der Rundkurs zwischen Johannesburg und Pretoria vor 20 Jahren erwies sich für Sauber auch Melbourne zuletzt als gutes Terrain - zumindest aus rein sportlicher Sicht. 2011 versetzte der damalige Rookie Sergio Perez die Fachwelt in Staunen, als er mehr als die Hälfte seines ersten Formel-1-Rennens mit gebrauchten Reifen der weicheren Gummi-Mischung absolvierte und mit lediglich einem Boxenstopp Siebter wurde. Kamui Kobayashi als Achter trug seinerseits zum vermeintlichen Freudentag Saubers bei. Der Jubel über zehn WM-Punkte war jedoch von kurzer Dauer: Wegen einer minim vom Reglement abweichenden Komponente am Heckflügel, die gemäss den Sauber-Verantwortlichen in keinster Weise einen Vorteil brachte, wurden beide Fahrer nachträglich disqualifiziert. Drei Tage zuvor bei der technischen Abnahme hatten die Autos die Vorgaben des Automobil-Weltverbandes FIA ausnahmslos erfüllt.

Vor Jahresfrist vermochte die Sauber-Equipe im Albert Park erneut zu überzeugen. Anders als zwölf Monate zuvor schlug sich die sportlich starke Vorstellung von Perez und Kobayashi auch im offiziellen, von den Rennkommissären unterschriebenen Klassement nieder: Die Plätze 6 (Kobayashi) und 8 (Perez) trugen Sauber auf einen Schlag zwölf Punkte ein und bedeuteten das zweitbeste Ergebnis bei einem Saisonauftakt, obschon die beiden Fahrer von den Positionen 13 und 22 losfahren mussten.

Vor der nunmehr 21. Saison sind die Voraussetzungen für Sauber so vielversprechend wie lange nicht mehr. Nie war der Schweizer Rennstall als Privatteam besser als letzte Saison, als vier Podestplätze resultiert hatten. Entsprechend liess sich darauf bei der Entwicklung des Autos mit der Typenbezeichnung C32 aufbauen. Mehr Konstanz und Effizienz sollen dem Hinwiler Team nun zu einem weiteren Schritt nach vorne verhelfen. Mit Nico Hülkenberg steht ihnen ein Fahrer zur Verfügung, dem als nächster zugetraut wird, in den Reigen der Grand-Prix-Sieger aufzusteigen. Trotz grosser Ambitionen und gesteigerter Erwartungshaltung hält Hülkenberg den Ball vor dem ersten Renneinsatz flach und verweist darauf, dass das Spiel namens Formel-1-WM wieder von neuem beginnt. «Es gilt abzuwarten, wo wir uns einreihen. Aber klar ist, dass Top-10-Ergebnisse mit beiden Autos immer das grundlegende Ziel von Sauber sind», so der 25-jährige Rheinländer.

(asp/Si)

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