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Eishockey Qualifikation NLA:
HC Davos weiter mit grossem Abstand an der Tabellenspitze
publiziert: Sonntag, 2. Dez 2001 / 19:41 Uhr

Bern - Überzeugt hat der HC Davos in den letzten Partien kaum einmal, dennoch führen die Bündner das NLA-Championat nach 29 Runden mit einem komfortablen Vorsprung von sechs Punkten auf das Verfolger-Duo Ambri und Zug an.

Kloten tritt weiter an Ort. Im eigenen Stadion kaum zu bezwingen, auswärts meistens chancenlos. Nach dem 3:4 in Lausanne büssten die Zürcher wieder an Terrain ein und rutschten auf Rang 8 zurück. Weitaus betrüblicher verlief das Wochenende für Lugano. Die Tessiner unterlagen nach schwacher Leistung am Samstag in Rapperswil 4:5, ehe tags darauf mit dem 3:4 gegen die kaum formstärkeren ZSC Lions ein weiterer Rückschlag erfolgte.

Nur unwesentlich besser schnitt mit dem SC Bern ein anderer Liga-Krösus ab: In Kloten bezog der SCB eine 3:4-Niederlage, gegen Fribourg musste er sich im Allmendstadion vor fast 14 000 Zuschauern mit einem 3:3-Remis bescheiden. Die Reserve auf das unmittelbar unter dem Trennstrich klassierte Lausanne ist dahin; nur die bessere Tordifferenz Klotens und Lausannes grössere Anzahl Partien bewahrte den seit Wochen sieglosen Stadtklub vor dem Fall aus der Playoff-Region.

November-Depression überwunden

Langnau scheint die abgrundtiefe November-Depression einigermassen überwunden zu haben. Im Heimspiel gegen Davos spielten die Emmentaler für ihre Verhältnisse ohne Zweifel gut, aber keineswegs überragend. Ein überdurchschnittlicher Goalie Marco Streit mit 24 Paraden, und die erfolgreichen Abschlüsse Bonins (34.) und Schümperlis (52.) reichten aus, den schwachen HCD in die Schranken zu weisen. In Zug mussten die defensiv verblüffend starken Langnauer das Gegentor zum 1:1-Schlussstand durch Savage erst 35 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit hinnehmen. Im Kampf um einen Playoff-Platz haben die Emmentaler noch immer fünf Punkte wettzumachen.

SCB-Aktien weiter fallend

«Wenigstens zu einem 3:3-Remis hats Bern gegen Fribourg gereicht» -- so in etwa dürfte Riccardo Fuhrers Coaching-Resüme nach dem teils gehässigen Vergleich mit dem Freiburger Erzrivalen gelautet haben. Juhlins 3:2 in der 48. Minute schien den Weg zum lang ersehnten Sieg geebnet zu haben, ehe Fribourgs Marquis die Berner (Erfolgs-)Rechnung mit seinem Abschluss acht Minuten vor der Sirene durchkreuzte.

Fuhrer will von einer Krise zwar partout nichts hören, die Statistik spiegelt allerdings ein anderes Bild. Vier der letzten sieben Partien hat die ambitionierte Equipe verloren, dreimal spielte sie remis. Wer nur drei von 14 möglichen Punkten gewinnt und in der Tabelle den enttäuschenden siebten Platz belegt, der hat -- gemessen an den eigenen Ansprüchen -- ein ernsthaftes Problem. Bei der samstäglichen Klotener «Art on Ice» (3:4) waren die Berner im Startdrittel von den jugendlichen Gastgebern zu Statisten degradiert worden.

Dissonanzen in Lugano

Luganos spielendes Personal hat die medialen Spekulationen, wonach die Zeit des russischen Trainers Sinetula Biljaletdinow demnächst abgelaufen sei, mit einem konzeptlosen, bisweilen reichlich unmotivierten Auftritt in Rapperswil nicht widerlegt. Am meisten geärgert hat sich über die neunte Saisonniederlage aber nicht der kritisierte Coach, sondern Patrick Sutter. Der von Familienproblemen geplagte Sissacher kehrte nach über einwöchiger Absenz (er fehlte in vier Partien) magistral in den NLA-Alltag zurück: Einen Treffer bereitete er vor, die restlichen drei erzielte er mit präzisen Hocheckschüssen gleich selber.

Sutters (und Biljaletdinows) Verstimmung dürfte sich am späten Sonntagnachmittag noch verschärft haben. Lugano präsentierte sich im Vergleich zur missratenen Vorstellung im Lido zwar verbessert, liess sich den Sieg aber in den letzten elf Minuten leichtfertig entgehen. Adrien Plavsic im Powerplay (49.) und Patric Della Rossa mit einem sehenswerten Sololauf (55.) bescherten dem lange unterlegenen ZSC den ersten Auswärtssieg nach drei Fehltritten in Serie. Ob Luganos Sport-Direktor Jim Koleff auf die vorweihnachtlichen Leerläufe und Dissonanzen mit der branchenüblichen Methode reagieren wird?

Ambris Osteuropäer-Show

Nach 17 Minute hätte Rapperswil, das am Vorabend immerhin Lugano 5:4 bezwungen hatte, frühzeitig die Rückreise antreten können. Das hoch überlegene Ambri begeisterte, führte 4:0 und liess sich von den Tifosi feiern. Das tschechisch-slowakische Duo Tomas Vlasak und der dreifache Schütze Robert Petrovicky orchestrierte den Sturmlauf in beeindruckender Manier; mit fünf Treffern waren die beiden torgefährlichsten Ambri-Stürmer bis zur Spielmitte massgeblich an der 6:0-Demontage Rapperswils beteiligt.

Auswärts, das unterstrich die 4:5-Niederlage in Freiburg, haben die Leventiner den Tritt noch immer nicht ganz gefunden, vor eigener Kulisse hingegen brillieren sie wieder regelmässig. Zumindest in der Valascia ist derzeit kein Krisenmanagement mehr von Nöten.

Churer Derby-Niederlage und Entspannung

Sportlich darben die Churer weiterhin, an dieser Einschätzung ändert der samstägliche 4:1-Erfolg gegen ein ausgelaugt wirkendes Lausanne nichts. Aber neben dem Rink ist eine Entspannung der kritischen Finanzlage absehbar. Der frühere Präsident Thomas Domenig und eine Gruppe von Investoren deuteten jedenfalls an, dem EHC die dringend benötigten 800 000 Franken zufliessen zu lassen. Domenig denkt gar daran, künftig den Churer Verwaltungsrat zu präsidieren.

Trotz der Ankündigung, die Oktober-Löhne nun endlich zu erhalten, verliessen die Churer das Eis auch nach dem dritten Kantonal-Derby gegen den HCD mit Frustgefühlen. 26 Sekunden reichten dem keineswegs überzeugenden Davos, die Partie gegen den Tabellenletzten zu entscheiden. 39:58 erhöhte der Slowake Josef Marha auf 2:1, 24 Sekunden nach der zweiten Pause traf Björn Christen zum wegweisenden 3:1.

Am Samstag spielten:

Chur - Lausanne 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)
Fribourg - Ambri 5:4 (2:2, 1:0, 2:2)
Kloten - Bern 4:3 (3:0, 0:2, 1:1)
Langnau - Davos 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
Rapperswil-Jona - Lugano 5:4 (1:0, 1:1, 3:3)

Am Sonntag spielten:

Ambri - Rapperswil-Jona 6:0 (4:0, 2:0, 0:0)
Bern - Fribourg 3:3 (0:1, 2:1, 1:1, 0:0) n.V.
Davos - Chur 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
Lausanne - Kloten 4:3 (0:0, 1:0, 3:3)
Lugano - ZSC Lions 3:4 (2:1, 1:1, 0:2)
Zug - Langnau 1:1 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0) n.V.

1. Davos 29 18 3 8 95: 65 39 2. Ambri 28 14 5 9 81: 71 33 3. Zug 28 13 7 8 79: 73 33 4. Fribourg 29 14 4 11 97: 87 32 5. Lugano 26 14 2 10 90: 81 30 6. ZSC Lions 30 13 3 14 90: 89 29 7. Bern 28 12 4 12 89: 74 28 8. Kloten 28 11 6 11 85: 87 28 ------------------------------------------- 9. Lausanne 29 12 4 13 84: 86 28 10. Rapperswil-Jona 28 11 2 15 82: 91 24 11. Langnau 29 8 7 14 59: 85 23 12. Chur 28 5 3 20 68:110 13

(kil/news.ch)

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