HCD-Trainer Arno Del Curtos Understatement
publiziert: Donnerstag, 26. Mrz 2009 / 07:14 Uhr

Playoffs sind, wenn der HC Davos mit dem Rücken zur Wand steht und sich in Zentimeterschritten davon entfernt.

«Eigene Abwehrfehler können wir vorne nicht mit Toren ausbügeln», so Davos Trainer Arno Del Curto.
«Eigene Abwehrfehler können wir vorne nicht mit Toren ausbügeln», so Davos Trainer Arno Del Curto.
Doch reicht die Substanz diesmal wirklich aus, um die Halbfinal-Serie gegen Fribourg noch zu drehen? Dass der Winter am Dienstagabend im Landwassertal sein x-tes Comeback des Jahres gab, war gewissermassen sinnbildlich. Wie der HCD verlängerte auch die schneereiche Jahreszeit ihr Saisonende (astrologischer Frühlingsanfang war der 20. März) noch um ein paar Tage, wenn nicht sogar um ein paar Wochen. Beide mach(t)en es mit schwindenden Kräften.

Sich bis am Donnerstag rechtzeitig zu erholen, sei unmöglich, sagte der Davoser Trainer Arno Del Curto. Halbfinal-Spiel 6 wird der 13. Bündner Playoff-Auftritt der Bündner innerhalb eines Monats sein. «Sollten wir diese Partie gewinnen, wird die Regneration für Samstag noch unmöglicher», sagte der unbestrittene Meister des Understatements. «Und sollten wir dann nochmals gewinnen, wird es für den Final noch viel unmöglicher.»

Die durchaus logische Erklärung für seine stilistisch nicht einwandfreie Aussage hatte der impulsive Engadiner bereit. «Wenn man müde ist, begeht man mehr Fehler. Diese Fehler passieren zwar auch, wenn man frisch ist. Dann kann man sie aber durch Schnelligkeit korrigieren. Dieser Speed fehlt uns derzeit eindeutig. Eigene Abwehrfehler können wir vorne nicht mit Toren ausbügeln», so Del Curto.

50 Prozent reichen nicht

Die Anzahl Prozent des Tempos, die sein Team derzeit noch fahren kann, hatte der Davoser Chefcoach vor dem 3:2-Sieg auf «nicht einmal 50 Prozent» geschätzt. «Das reicht gegen Fribourg nicht. Wir müssen noch einmal mindestens 70 oder 80 Prozent erreichen.»

Für Playoff-Topskorer Reto von Arx war das Mini-Comeback in der Serie der «erste von drei kleinen Schritten». Teil 2 soll heute Donnerstag folgen und dann, so Von Arx' Gameplan, «wollen wir Mitch sein 500. Spiel für den HCD ermöglichen». Michel «Mitch» Riesen, der in seiner zweitbesten Saison seit seiner Rückkehr aus Nordamerika (2001) steht, wird Davos Richtung Rapperswil-Jona verlassen.

Favoritenrolle wird hin- und hergeschoben

Ob das späte Glück für den HC Davos (13 Sekunden vor Schluss) der Wendepunkt in der Serie war, wird sich ab 20.15 Uhr zeigen. Der Halbfinal befindet sich jedenfalls in der entscheidenden Phase, die Floskeln in den Interviews nehmen in den Playoffs in gleichem Masse zu wie die Intensität in den Partien. Nun wird auch die Favoritenrolle gegenseitig hin- und hergeschoben.

«Noch immer steht Davos unter Druck», sagte etwa der Freiburger Trainer Serge Pelletier. «Davos bleibt Favorit. Schliesslich spielt der Vierte der Qualifikation gegen den Siebten», fand Beni Plüss.

(fest/Si)

 
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