HEKS leistet sich 10'000-Franken-Dankeschön
HEKS bedankt sich an Zürcher Stadtrat für Asyl-Entscheid
publiziert: Samstag, 9. Feb 2013 / 15:46 Uhr

Zürich - Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) ist dem Zürcher Stadtrat dankbar dafür, dass er ein Areal für das geplante Asyl-Bundeszentrum zur Verfügung stellt. Es bedankt sich in einem ganzseitigen Inserat in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag. Das Dankeschön kostete 10'000 Franken.

4 Meldungen im Zusammenhang
Wie eine HEKS-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda erklärte, kostet ein Inserat dieser Grösse normalerweise rund 20'000 Franken. Als Zewo-zertifiziertes Hilfswerk habe das HEKS von der «NZZ» aber einen 50-Prozent-Rabatt erhalten.

Für die 10'000 Franken seien zudem nicht extra Spendengelder verwendet worden. Das Geld stamme aus dem ordentlichen Kommunikationsbudget. Von jedem Franken, der an das Hilfswerk gespendet wird, gehen 7 Prozent automatisch in die Verwaltung und in die Kommunikation.

«Wir danken Dir, lieber Stadtrat»

«Wir danken Dir, lieber Stadtrat von Zürich, für Deinen wegweisenden Entscheid», schreibt das HEKS in kollegialer Du-Form. Mit dem Bundeszentrum könne endlich ein grosser Schritt zu Verbesserungen im Asylwesen getan werden. «Wir grüssen Dich freundlich, Dein HEKS.»

Natürlich hätte man dem Stadtrat auch einen Brief schreiben können, räumte die HEKS-Sprecherin ein. Mit dem Inserat wolle man aber auch darauf aufmerksam machen, dass sich das HEKS künftig vermehrt mit der Asylproblematik befassen wolle.

Der Zürcher Stadtrat verkündete Anfang Februar, dass er bereit ist, für den geplanten Testbetrieb eines Asyl-Bundeszentrums das nötige Land zur Verfügung zu stellen. In einer Containersiedlung in Zürich-West sollen ab 2014 bis zu 500 Asylsuchende untergebracht werden. Verzögerungen wegen Rekursen sind aber sehr wahrscheinlich.

(asu/sda)

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Spielen wir das Spiel einmal umgekehrt.
Da hat sich ein linkes "Hilfswerk" (also Unterstützung für alles,was von draussen kommt und Schweizern schadet) bei einer linken Stadtregierung öffentlich und mit viel Pomp und teuer bedankt...

Ich stelle mir jetzt einmal vor,es wäre auf der anderen politischen Seite so geschehen. Die AUNS dankt unter Einsatz von 10000 Franken (natürlich nicht aus der Spendenkasse,sondern aus dem "ordentlichen Werbebudget") öffentlich einer rechtslastigen Stadtregierung für deren Unterstützung.

Was wären die Foren voll von empörten linken Schreihälsen,die lautstark KORRUPTION!... SVP!... BLOCHER!.... BEZAHLT!..... MILLIARDEN!... BETRUG!... schreien würden.
Anderentags würden linke Politiker vor die Kamera treten und fordern,dass die Justiz diesen Skandal untersuchen müsse und die Presse würde Blochers Haussuchung verkünden,noch bevor die Polizei dort eingetroffen ist.

Es stellt sich also die Frage:
Wieviel Schmiergeld ist da von Seiten dieser "Hilfswerke" an die Stadt geflossen? Ob aus Spendengeldern oder "ordentlichem Schmierbudget" ist da zweitrangig.

Müsste man da nicht einmal von Amtes wegen eine Untersuchung starten? Die Sache stinkt doch zum Himmel.
Keine Spendengelder?
"Für die 10'000 Franken seien zudem nicht extra Spendengelder verwendet worden. Das Geld stamme aus dem ordentlichen Kommunikationsbudget. Von jedem Franken, der an das Hilfswerk gespendet wird, gehen 7 Prozent automatisch in die Verwaltung und in die Kommunikation." Für wie dumm hält das HEKS die Bevölkerung eigentlich? Für mich ist klar, dass sich die Asylindustrie wieder Vollbeschäftigung und somit volle Kassen erhofft. Und wenn die HEKS-Sprecherin sagt, dass sie sich künftig vermehrt mit der Asylproblematik befassen wolle, dann geht es lediglich um die Verwaltung und Verzögerung der Asylmisere und nichts anderes.
"Das Dankeschön kostete 10'000 Franken"
Das überflüssige Asylunwesen kostet den arbeitenden und Steuern zahlenden Bürger allerdings nach wie vor über eine Milliarde Franken pro Jahr, ohne die Kosten von Justiz, Gefängnisse und Polizei. Aufgrund leerer Kassen ein erheblicher Luxus, den man sich hier vermeintlich glaubt, leisten zu können auf Kosten des Steuerzahlers und hier selten gesehener echter Flüchtlinge.
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