HIV-Infizierte liefern Hinweise für die Prävention
publiziert: Montag, 1. Mai 2006 / 12:59 Uhr / aktualisiert: Montag, 1. Mai 2006 / 13:31 Uhr

Bern - HIV-Infizierte liefern Hinweise für die Aids-Prävention. Seit Juli 2005 werden während eines Jahres Neu-Infizierte gezielt befragt.

2 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Love Life - Stop Aids
Die neue Kampagne.
www.lovelife.ch/stopaids.php

Wie das BAG mitteilte, wissen vier von fünf Personen, wie sie sich ansteckten. Die Studie wird vom Kantonsspital St. Gallen durchgeführt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu ersten Zwischenergebnissen schreibt. Das Spital führt Nachbefragungen bei allen diagnostizierten HIV-Infizierten durch.

Dabei zeigte sich, dass die HIV-Fälle ausser bei den Männern, die mit Männern verkehren, rückläufig sind. Darum richtet das BAG seine am Dienstag startende Kampagne «Love Life Stop Aids» gezielt an diese Gruppe. «Hier schützt man sich ja auch» zeigt nackte Sportlerinnen und Sportler, die ohne Schutz fechten, Eishockey spielen oder Motorrad fahren und sich so äusserst verletzlich zeigen.

Die Hälfte der Heteros steckt sich im Ausland an

Die Studie ergab, dass vier von fünf Personen wissen, wie sie sich angesteckt haben. Knapp die Hälfte weiss auch wann. Fast die Hälfte aller heterosexuellen Ansteckungen, deren Zeitpunkt bekannt ist, fand durch den festen Partner oder die Partnerin statt. Heterosexuelle Ansteckungen geschahen fast zur Hälfte im Ausland, zu einem Drittel in der Schweiz, und in jedem fünften Fall war der Ort unbekannt.

Insgesamt nahmen die Neu-Infektionen bei Personen mit heterosexuellem Ansteckungsweg und via Drogeninjektion langsam ab. Bei Männern mit homosexuellen Kontakten zeigte die Studie eine Zunahme. Deutlich häufiger waren in dieser Gruppe auch Infektionen, die weniger als vier bis sechs Monate zurück lagen.

(fest/sda)

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