Hackerangriff:
Hacker legten US-Internet-Giganten Yahoo für drei Stunden lahm
publiziert: Dienstag, 8. Feb 2000 / 14:39 Uhr

München/New York - Der amerikanische Internetdienst Yahoo ist durch eine gezielte Hacker-Attacke fast drei Stunden lang lahm gelegt worden. Das US-Portal www.yahoo.com habe am Montagnachmittag (Ortszeit) einen Totalausfall erlitten.

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Zu Yahoo
Eines der ganz grossen Portale der Welt.
www.yahoo.com

Das sagte die Sprecherin von Yahoo Deutschland, Claudia Strixner, am Dienstag in München. Die internationalen Dienste und die deutsche Ausgabe seien zu 40 Prozent beeinträchtigt, aber erreichbar gewesen. Offenbar haben Hacker von mehreren Stellen im Internet aus die Zentralcomputer von Yahoo gezielt mit einer riesigen Datenmenge «beschossen».
«Das geht weit über einen Dumme-Jungen-Streich hinaus», sagte Strixner. Yahoo-Präsident Jeff Mallet sagte der «New York Times», auf dem Höhepunkt der Attacke sei ein Gigabyte Daten pro Sekunde an Yahoo gerichtet worden. Dies sei der Verkehr, den einige Web-Sites in einem ganzen Jahr bekommen.

Überlastete Server
Dadurch seien die Server völlig überlastet worden. Der Angriff behinderte Millionen Menschen beim Surfen im digitalen Netz. Der weltweit führende Internet-Portal-Dienst bietet in mehreren Ländern neben Suchmaschinen und Internetverzeichnissen auch Nachrichtenangebote und kostenlose E-Mail an.
Nach Angaben des US-Marktforschungsinstituts Media Matrix haben allein im Dezember 1999 über 42 Millionen Besucher die Dienste von Yahoo genutzt. Nach Angaben von Yahoo sind die Hacker nicht in die Computer eingebrochen und hätten keinen Zugang zu Daten erhalten. Mallet erklärte, man wisse noch nicht, wer die Attacke vorgenommen habe, aber es gebe erste Hinweise.
Der Angriff richtete sich gezielt an einen Server des Unternehmens in Mountain View (Kalifornien). Die Umsatzverluste seien unerheblich, hiess es. Ein Experte schätzte den entgangenen Umsatz auf 500 000 US-Dollar.
Yahoo habe 465 Millionen Seitenabrufe pro Tag und könnte bis zu 100 Millionen Seitenabrufe während des Ausfalls verloren haben. Die Yahoo-Server befinden sich bei der Firma GlobalCenter Inc., die zur Telekommunikationsfirma Global Crossing Ltd. gehört, berichtete das «Wall Street Journal».

(ba/sda)

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