Haie im Naturhistorischen Museum Basel
publiziert: Mittwoch, 8. Jan 2003 / 16:09 Uhr

Basel - Hai-Alarm im Naturhistorischen Museum Basel: Eine Ausstellung stellt die sagenumwobenen Meeresräuber vor, von denen Dutzende Arten vom Aussterben bedroht sind. Das Hai-Leben ist nicht restlos erforscht; Haut-Präparate machen sie immerhin greifbar.

Für einmal ungefährlich: Haie im Museum Basel können aus nächster Nähe betrachtet werden.
Für einmal ungefährlich: Haie im Museum Basel können aus nächster Nähe betrachtet werden.
Die bis 13. April geöffnete Ausstellung will Vorurteile über die Haie korrigieren, wie das Museum mitteilte. So das Bild des Menschenfressers: Im Jahr enden etwa sieben bis elf Begegnungen für Menschen tödlich - durch Menschenhand sterben indes rund 100 Millionen Haie. Statistisch seien Kokosnüsse gefährlicher.

Die Schau will auch die Schönheit und die interessante Biologie dieser spektakulären Fische zeigen. Rund 460 Arten sind bekannt; man gehe aber von einer noch grösseren Vielfalt aus. Ihre Entwicklung spaltete sich vor 400 Millionen Jahren von den Knochenfischen ab; sie zählen wie die Rochen zu den Knorpelfischen.

An ihre Lebensräume haben sich die Haiarten mit verschiedensten Körperformen angepasst - man denke nur an den Hammerhai. Sie haben zudem nicht nur äusserst scharfe sechs Sinne, darunter einen 10 000-fach besseren Geruchssinn als Menschen, sondern auch einen siebten: Sie können elektrische Felder anderer Tiere wahrnehmen.

Den Kern der Ausstellung hat die 1997 gegründete Schweizer Hai-Stiftung 2001 zusammengestellt; diese setzt sich für den Schutz der Haie und deren Erforschung ein. In Basel wird die Schau mit Exponaten aus den eigenen Museumsbeständen ergänzt, darunter Alkohol-Präparate von 1849.

Zur Ausstellung bietet das Naturhistorische Museum ein Rahmenprogramm an, das auch Exkursionen ins Vivarium des Basler Zoos umfasst, das verschiedene lebende Haie beherbergt. Ergänzt wird sie mit grossformatigen Unterwasserfotografien von Walter Guggenbühl.

(rr/sda)

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