Haiti soll über 9,8 Milliarden Dollar erhalten
publiziert: Donnerstag, 1. Apr 2010 / 07:15 Uhr

New York - Die Vereinten Nationen haben in New York deutlich mehr Geld für Haiti gesammelt als erhofft: Das vom Erdbeben zerstörte Land kann mit über 9,8 Milliarden Dollar Hilfsgeldern rechnen. 59 Staaten und Institutionen versprachen an der Geberkonferenz Unterstützung.

Warb für Haiti-Hilfe: Ex-Präsident Bill Clinton.
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Allein für die nächsten zwei Jahre sagten sie Hilfen in der Höhe von 5,3 Milliarden Dollar zu, wie UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Abschluss der Konferenz mitteilte.

Fast drei Viertel des Geldes kamen von drei grossen Spendern: die Interamerikanische Entwicklungsbank, Venezuela und die USA. US-Aussenministerin Hillary Clinton sagte dem Land 1,15 Milliarden Dollar aus Washington zu. Das Geld solle in Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Energieversorgung und Verwaltung des Landes investiert werden.

Für eine grosse Überraschung sorgte Venezuela, das Haiti fast doppelt so viel versprach: Fast 2,12 Milliarden Dollar will Caracas spenden, wenn auch knapp die Hälfte davon über zehn Jahre verteilt.

Das Beben in Haiti hatte mehr als 220'000 Menschen das Leben gekostet. Etwa 1,3 Millionen Menschen wurden, kurz vor der Regenzeit und der Hurrikansaison, obdachlos.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Staaten auf, ein «neues Haiti» zu schaffen. «Es geht hier nicht einfach um Wiederaufbau, lassen Sie uns Haiti besser aufbauen», sagte er zur Eröffnung der Konferenz. «Wir müssen ein besseres Haiti schaffen, in dem nicht die meisten Menschen in Armut leben und keine Chance auf Bildung haben.»

(tri/sda)

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