Hakan Yakin: «Das war ein verrücktes Spiel»
publiziert: Donnerstag, 10. Sep 2009 / 09:38 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 10. Sep 2009 / 11:20 Uhr

Die Schweiz spielt unentschieden gegen Lettland und holt sich damit einen Punkt. Dank dem Remis der Griechen gegen Moldawien bleibt Griechenland auf Abstand. Nachgefragt beim Trainer und den Nationalspielern.

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Ottmar Hitzfeld: «Erfreulich für uns ist natürlich, dass uns Moldawien so stark geholfen hat. Das half uns, die Griechen auf Distanz zu halten. Wir selber hatten es ja nicht geschafft. Wir bekundeten Probleme damit, der grossen Erwartungshaltung standzuhalten. Die Wellen gingen zuletzt ja hoch. Trotzdem versuchten wir, sachlich zu spielen. Aber wir hatten zu viele Fehlpässe und verstrickten uns zu sehr ins defensive Spiel der Letten. Ein Mann wie Inler ist natürlich nicht leicht zu ersetzen. Wir hätten das Spiel früher mit mehr Risikopässen öffnen müssen. Schön ist, dass wieder ein Joker das Tor erzwungen hat.»

Diego Benaglio: «Das 1:1 war ein schwieriger Ball. Er kam wuchtig und flatterte leicht. Man könnte natürlich immer etwas besser machen. Ich sehe sicher nicht ganz glücklich aus.»

Eren Derdiyok: «Es war enorm wichtig, hier noch einen Punkt mitzunehmen. Grad wenn ich höre, was die Griechen gemacht haben. Ich musste in dieser Situation meine Chance nutzen.»

Hakan Yakin: «Das war ein verrücktes Spiel. Gut, haben wir trotz dem Unentschieden noch immer alles in den eigenen Händen. Wir hatten sicherlich mehr vom Spiel, doch die Letten überraschten mit zwei Toren aus heiterem Himmel.»

Tranquillo Barnetta: «Eigentlich hatten wir das Spiel im Griff und lagen gar in Führung. Dann diese Gegentore, aber solche kann es immer geben. Wir versuchten sofort, den Rückschlag abzuhaken, was uns dann mit dem herrlichen Treffer von Eren Derdiyok zum Glück gelang. Nun sind wir wieder einen Schritt näher an Südafrika, aber wir müssen weiter hart arbeiten. Super war, dass so viele Fans mitgereist sind. Schade aber, dass wir sie nicht mit einem Sieg belohnen konnte.»

Johan Vonlanthen: «Persönlich bin ich nach diesem Remis nicht zufrieden. Es wäre sicherlich mehr drin gelegen für uns. Angesichts des späten Rückstandes müssen wir aber zufrieden sein, dass wir nicht verloren haben. In der zweiten Halbzeit haben wir plötzlich Probleme bekommen. Zum Glück aber hielten wir den Schaden in Grenzen. Das Wichtigste war, nicht zu verlieren. Zum Glück haben die Griechen auch nicht gewonnen.»

(ht/Si)

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