Halbe Olympia-Qualifikation für Rochat
publiziert: Sonntag, 23. Okt 2005 / 14:51 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 23. Okt 2005 / 15:16 Uhr

Zum Auftakt des Langlauf-Weltcups hat Laurence Rochat eine halbe Olympia-Qualifikation geschafft.

Laurence Rochat ist mit ihrer Leistung zufrieden.
Laurence Rochat ist mit ihrer Leistung zufrieden.
Die Westschweizerin erreichte im Sprint in Düsseldorf (De) den 12. Platz und benötigt noch ein weiteres, ähnliches Ergebnis für das Ticket für Turin.

«Ich bin sehr zufrieden. Insbesondere mein Ergebnis in der Qualifikation hat mir gezeigt, dass ich nicht sehr weit von der Spitze entfernt bin. Im Viertelfinal habe ich zudem festgestellt, dass die anderen schlagbar sind», meinte Rochat nach ihrem besten Weltcup-Ergebnis im Sprint. Die alte Bestmarke im Sprint resultierte aus dem letzten Winter, als die Westschweizerin in Bern den 14. Rang erreicht hatte.

Neuntbeste Zeit

In der Qualifikation hatte Rochat die neuntbeste Zeit erreicht, nur 1,85 Sekunden hinter Marit Björgen. In ihrem Viertelfinal musste die beste Schweizerin der Norwegerin klar den Vortritt lassen. Für das Weiterkommen wurde es gegen Virpi Kuitunen allerdings knapp: «Ich war überzeugt, dass ich vor ihr über die Ziellinie kam. Die Jury hat es offenbar anders gesehen.»

Rochat staunte auch ein wenig über ihre Leistung, weil sie zwar bis Mitte September ein gutes Sommertraining hinter sich gebracht hatte, danach aber während rund vier Wochen ein Tief verzeichnete. Im Teamsprint erreichten die Westschweizerin und Seraina Mischol zwar den Final. Sie vermochten aus dem Pech der Deutschen -- Stockbruch und Sturz von Evi Sachenbacher, zwei Stürze von Claudia Künzel -- keinen Nutzen zu ziehen und mussten sich mit dem 10. Rang unter ebenso vielen Teams begnügen.

Rochat mit Abstand beste Schweizerin

Rochat stach ganz klar aus dem Schweizer Aufgebot heraus. Flurina Bachmann (27.) und Christoph Eigenmann (29.) vermochten in der Qualifikation immerhin eine Handvoll Weltcup-Punkte einzuheimsen. Der Rest blieb indessen deutlich geschlagen. Mischol, die vor Jahresfrist in Düsseldorf mit ihrem 10. Platz hatte aufhorchen lassen, wurde durch eine leichte Erkältung gebremst (34.).

«Bei den Männern hatten wir mehr erwartet. Die Zielsetzung lautete auf eine Klasiserung unter den ersten 20. Im Training hatten Eigenmann und Von Allmen stets einen guten Eindruck hinterlassen. Im Ernsteinsatz fehlte ihnen aber der letzte Kick», erklärte Trainer Erwin Lauber. 24 Stunden später waren im Teamsprint keine Wunder zu erwarten. Eigenmann/Von Allmen vermochten sich -- wenn auch knapp -- nicht für den Final zu qualifizieren.

Björgen mit 21. Weltcup-Triumph

Am Ufer des Rheins gab es, was die Sieger betraf, wenig Neues zu berichten. Bei den Männern setzte sich zum vierten Mal in Serie Peter Larsson durch, dem die Rundstrecke knapp über Meereshöhe besonders zuzusagen scheint. Bei den Frauen scheint gegen Marit Björgen kein Kraut gewachsen. Die Norwegerin feierte ihren 21. Weltcup-Triumph. 16 davon erzielte sie im Sprint.

Überraschenderwesie gelang der 19-jährigen Russin Natalia Matwejewa bei ihrem Weltcup-Debut der Sprung aufs Podest (3.). Im Teamsprint hiessen die Ersten Trond Iversen/Johan Kjoelstad sowie Björgen/Hilde Pedersen (alle No).

Vor dem Weltcup-Auftakt hatte Mikael Oestberg bei den Funktionären für einige Diskussionen gesorgt. Der Schwede zeigte sich mit einem den Eisschnelläufern nachempfundenen Klappschuh, der auf den Langlaufskis ein grosses Gefühl für das Gleichgewicht voraussetzt. Die Frage, ob diese Neuheit zugelassen sei, wurde durch das Reglement schnell beantwortet. Es gab keinen Passus, der Oestbergs Teilnahme mit dem neuen Produkt untersagt hätte.

Düsseldorf (De). Langlauf-Weltcup. Sprint (freie Technik). Männer: 1. Peter Larsson (Sd). 2. Tor-Arne Hetland (No). 3. Thobias Fredriksson (Sd). 4. Fredrik Oestberg (Sd). 5. Björn Lind (Sd). 6. Roddy Darragon (Fr). 7. Harald Wurm (Ö). 8. Mikael Oestberg (Sd). 9. Boerre Naess (No). 10. Jörgen Brink (Sd). -- Die Schweizer: 29. Christoph Eigenmann. 39. Peter von Allmen. 52. Andreas Waldmeier. -- 68 klassiert.

Teamsprint: 1. Norwegen (Iversen/Kjoelstad) 18:19,5. 2. Schweden (Thobias Fredriksson/Lind) 0,1. 3. Norwegen 1 (Roenning/Hetland) 0,5. 4. Deutschland 1 1,7. 5. Deutschland 2 9,5. 6. Schweden 2 13,3. -- Im Halbfinal ausgeschieden: 12. Schweiz (Von Allmen/Eigenmann).

Weltcup. Stand (1/24): 1. Larsson 100. 2. Hetland 80. 3. Thobias Fredriksson 60. 4. Fredrik Oestberg 50. 5. Lind 45. 6. Darragon 40. -- Ferner: 29. Eigenmann 2.

Frauen: 1. Marit Björgen (No). 2. Aina Kaiso Saarinen (Fi). 3. Natalia Matwejewa (Russ). 4. Anna Dahlberg (Sd). 5. Claudia Künzel (De). 6. Virpi Kuitunen (Fi). 7. Arianna Follis (It). 8. Mona-Liisa Malvalehto (Fi). 9. Guro Stroem Solli (No). 10. Lina Andersson (Sd). -- Die Schweizerinnen: 12. Laurence Rochat. 27. Flurina Bachmann. 34. Seraina Mischol. 49. Doris Trachsel. -- 57 klassiert.

Teamsprint: 1. Norwegen 1 (Björgen/Pedersen) 10:05,7. 2. Norwegen 2 (Gjoemle/Solli) 4,0. 3. Russland (Matwejewa/Sidko) 4,7. 4. Italien 6,0. 5. Finnland 9,9. 6. Schweden 10,9. -- Ferner: 10. Schweiz (Mischol/Rochat) 17,8. -- im Halbfinal ausgeschieden: 18. Schweiz 2 (Bachmann/Trachsel).

Weltcup. Stand (1/24): 1. Björgen 100. 2. Saarinen 80. 3. Matwejewa 60. 4. Dahlberg 50. 5. Künzel 45. 6. Kuitunen 40. -- Ferner: 12. Rochat 22. 27. Bachmann 4.

(fest/Si)

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