Halliburton verkauft Treibstoff nach Irak
publiziert: Freitag, 12. Dez 2003 / 08:14 Uhr

Washington - Der Ölkonzern Halliburton, der bis vor drei Jahren noch von US-Vizepräsident Dick Cheney geleitet worden ist, hat nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wiederholt überteuerten Treibstoff nach Irak verkauft.

Die Ölfirma verhaufte wiederholt teuren Treibstoff in den Irak.
Die Ölfirma verhaufte wiederholt teuren Treibstoff in den Irak.
Eine entsprechende Untersuchung des Ministeriums habe in mehreren Fällen überteuerte Ölverkäufe des Halliburton-Tocherunternehmens Kellogg, Brown and Root (KBR) an das US-Militär in Irak festgestellt, sagte ein Pentagon-Mitarbeiter in Washington.

KBR ist am Wiederaufbau der irakischen Ölversorgung massgeblich beteiligt. Den Angaben zufolge ist die Untersuchung der Pentagon-Agentur zur Prüfung von Verteidigungsaufträgen noch nicht abgeschlossen. Halliburto wies die Vorwürfe zurück.

Im November bekam die Halliburton-Tochter nach Angaben des Pentagon-Vertreters zwei Aufträge in Milliardenhöhe zugesprochen. Der eine im Volumen von 7 Mrd. Dollar betrifft den Wiederaufbau der Öl-Infrastruktur, der andere in Höhe von 8,6 Mrd. Dollar die logistische Unterstützung für die US-Truppen im Nahen Osten und Zentralasien.

Im Rahmen dieser beiden Verträge sei es zu Unregelmässigkeiten gekommen, sagte der Beamte, der nicht namentlich genannt werden wollte.

Die Halliburton-Tochter wurde vom Pentagon unter anderem mit dem Löschen brennender Ölquellen, der Ölförderung und dem Vertrieb von Ölprodukten in Irak beauftragt. Die Aufträge stiessen bei der Opposition in den USA auf Kritik, weil sie nicht öffentlich ausgeschrieben worden waren.

(bsk/sda)

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