Hamas-Anführer getötet
publiziert: Mittwoch, 4. Okt 2006 / 08:39 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Okt 2006 / 12:05 Uhr

Ramallah - Einen Tag nach der Morddrohung von Anhängern der palästinensischen Al-Aksa-Brigaden gegen Hamas-Funktionäre ist ein Anführer der Organisation getötet worden.

Am Vortag hatten Anhänger der Al-Aksa-Brigaden Morddrohungen gegen Hamas-Funktionäre ausgestossen.
Am Vortag hatten Anhänger der Al-Aksa-Brigaden Morddrohungen gegen Hamas-Funktionäre ausgestossen.
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Drei maskierte Männer erschossen den lokalen Hamas-Anführer. Nach Berichten von Augenzeugen wurde der 37-jährige Mohammed Odeh beim Verlassen einer Moschee in Hableh im Westjordanland getötet.

Die Bewaffneten seien aus einem Auto gesprungen, hätten das Feuer eröffnet und seien dann davongerast. Das Auto habe israelische Nummernschilder gehabt.

Hintergründe unklar

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Fatah-Funktionäre in der Stadt Kalkilja bestritten eine Verwicklung in den Überfall. Die Hamas erklärte, sie wisse nicht, wer dahinter stecke, und die israelische Armee teilte mit, sie habe damit nichts zu tun.

In den vergangenen zwei Tagen sind bei gewaltsamen Machtkämpfen zwischen den rivalisierenden Palästinenser-Gruppen Fatah und Hamas mindestens zwölf Palästinenser getötet und mehr als 100 verletzt worden.

Die der Fatah von Präsident Mahmud Abbas nahe stehenden Al-Aksa-Brigaden drohten daraufhin mit der Ermordung von Hamas-Anführern. Die Augenzeugen in Hableh schlossen aber auch nicht aus, dass der Überfall auf Odeh von israelischen Geheimagenten verübt wurde.

Aufruf zu Verhandlungen

Der palästinensische Regierungs-Chef Ismail Hanija von der Hamas appellierte an die Palästinenser, die Kämpfe einzustellen und zu Verhandlungen über eine Einheitsregierung zurückzukehren.

Präsident Mahmud Abbas erwägt angesichts der anhaltenden Gewalt einem ranghohen Berater zufolge, eine Notstandsregierung einzuberufen oder vorgezogene Wahlen anzusetzen.

(bert/sda)

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