Hamilton übersteht Untersuchung unversehrt
publiziert: Freitag, 19. Okt 2007 / 20:26 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Okt 2007 / 23:49 Uhr

Das finale Grand-Prix-Wochenende steht ganz im Zeichen des Dreikampfs um den WM-Titel zwischen Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Kimi Räikkönen. Am teilweise verregneten ersten Trainingstag überzeugte der Brite mit der Bestzeit vor dem Spanier. Der Finne wurde hinter seinem Teamkollegen Felipe Massa Vierter.

Lewis Hamilton muss das Rennen nicht unbedingt gewinnen, um sich den WM-Titel zu sichern.
Lewis Hamilton muss das Rennen nicht unbedingt gewinnen, um sich den WM-Titel zu sichern.
Ganz so unbeschwert verliess Hamilton das «Autodromo José Carlos Pace» gleichwohl nicht.

Gegen ihn (sowie Jenson Button und Takuma Sato) lief eine Untersuchung, weil er am Freitag zu viele Reifensätze verwendet hatte.

Eine Rückversetzung in der Startaufstellung hatte gedroht und wäre natürlich Wasser auf die Mühle von Alonso, aber auch von Räikkönen gewesen.

Gute Nachricht

Zunächst einmal liess Hamilton auf der Strecke mit 1:12,676 seine Mitstreiter um eine beziehungsweise drei Zehntelsekunden hinter sich.

Am Abend traf dann auch noch eine gute Nachricht von der Jury ein. Der vom Team verschuldete Regelverstoss im ersten Training bleibt für den McLaren-Mercedes-Fahrer ohne Folgen für das Finale furioso.

Die Rennkommissäre des Internationalen Automobilverbandes FIA sprachen Hamilton nach einer Anhörung frei, der britisch-deutsche Rennstall muss jedoch 15'000 Euro Busse bezahlen und auf einen Satz Regenreifen verzichten. Angesichts des vorhergesagten niederschlagsfreien Wetters am Wochenende dürfte dies nicht besonders schmerzen.

Das BMW-Sauber-Team beeindruckte lange Zeit mit Spitzenzeiten. Am Ende mussten sich Robert Kubica mit dem 6. und Nick Heidfeld mit dem 10. Platz bescheiden.

Entscheidung ohne Regen?

Am Freitagabend prognostizierten die Meteorologen fürs Wochendende ein relativ geringes Regenrisiko. Damit fiele ein Unsicherheitsfaktor im Kampf um den Titel zwischen Hamilton, Alonso und Räikkönen weg. Auf dem Papier gebührt dem Briten die beste Chance und ist der Finne krasser Aussenseiter.

In der Vergangenheit gewann zwar der als WM-Leader zum letzten Rennen angetretene Fahrer in nur vier von neun Fällen den Titel, wenn dafür noch ein Trio in Frage kam. Dies braucht jedoch Hamilton nicht zu kümmern.

Er muss nicht unbedingt gewinnen, kann sich also als einziger unter den drei Anwärtern eine verhältnismässig defensive Fahrweise leisten. Falls er Erster oder Zweiter wird, darf er sich ungeachtet der Resultate der Gegner als jüngster Weltmeister in der 57-jährigen Geschichte als Formel-1-WM feiern lassen.

Bestzeiten auf trochener Strecke

Am Vormittag herrschten wegen des Regen keineswegs optimale Bedingungen. Trotzdem blieb es auf der neu asphaltierten, glitschigen Piste bei einigen wenigen Drehern. Alonso, Heidfeld und Kubica gingen der Gefahr aus dem Weg; sie liessen es bei einer Installationsrunde zu Beginn bewenden, Fisichella mit einer zweiten kurz vor Schluss. Hamilton verweilte während 70 von 90 Minuten an der Box, Massa während 76 und Räikkönen sogar während 92 Minuten.

Gleichwohl setzten sich die beiden Ferrari-Fahrer schliesslich an die Spitze des Klassements. Mit seiner Bestzeit auf der 4,309 km langen, wie in der Türkei und früher in Imola im Gegenuhrzeigersinn befahrenen Interlagos-Rundstrecke blieb Räikkönen allerdings rund acht Sekunden über dem offiziellen Rundenrekord von Juan Montoya aus dem Jahr 2004 (1:11,473).

Vor dem 2. Teil des Trainings hatte der Regen inne gehalten. Auf der nach und nach abtrocknenden Strecke purzelten die Vormittagszeiten rasch und rückten jene Fahrer, die sich vier Stunden zuvor zurückgehalten hatten, zusehends nach vorne.

(bert/Si)

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