Hamilton verliert Olympia-Gold von 2004
publiziert: Donnerstag, 9. Aug 2012 / 16:19 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Aug 2012 / 17:52 Uhr
Hamilton wurde 2009 positiv auf Steroide getestet und daraufhin von der US-Anti-Doping-Agentur für acht Jahre gesperrt. (Auf dem Bild rechts)
Hamilton wurde 2009 positiv auf Steroide getestet und daraufhin von der US-Anti-Doping-Agentur für acht Jahre gesperrt. (Auf dem Bild rechts)

Nach langem Hin und Her wird das Internationale Olympische Komitee (IOC) dem früheren US-Radprofi Tyler Hamilton den Olympiasieg im Zeitfahren von 2004 heute aberkennen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine hochrangige IOC-Quelle.

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Nachträglich Gold erhält damit der Russe Wjatscheslaw Jekimow, langjähriger Helfer von Lance Armstrong bei US Postal. Silber geht an Bobby Julich (USA), Bronze an den Australier Michael Rogers.

Kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist

«Die Kommission hat abgewartet, ob es noch weitere Informationen von der US-Anti-Doping-Agentur gibt, mit denen andere in Athen angetretene Athleten belastet werden. Dem war aber nicht so», zitiert Reuters die Quelle. Damit zieht das IOC kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist einen Schlussstrich unter die Causa Hamilton. Der heute 41 Jahre alte Amerikaner war nach seinem Olympiasieg in Athen positiv auf Blutdoping getestet worden. Da die B-Probe durch falsche Lagerung versehentlich zerstört worden war, durfte Hamilton seine Medaille aber behalten.

Hamilton, der 2006 auch in den Dopingskandal um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes verwickelt gewesen war, wurde 2009 positiv auf Steroide getestet und daraufhin von der US-Anti-Doping-Agentur für acht Jahre gesperrt. Nach seinem umfangreichen Doping-Geständnis im letzten Jahr hatte Hamilton seine Goldmedaille bereits zurückgegeben.

(knob/Si)

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