Handball NLA Finalrunde:
Handball-Meister Suhr gewann nur knapp gegen St. Othmar
publiziert: Sonntag, 13. Feb 2000 / 20:47 Uhr

Suhr - Meister Suhr errang am zweiten Spieltag der Finalrunde gegen St. Otmar St. Gallen einen knappen, in der Endphase fast noch aus den Händen gegebenen Heimsieg. Erst fünf Sekunden vor Schluss markierte Kostadinovich den entscheidenden Treffer zum 32:30 (19:14).

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Si. Dem bisherigen Überraschungsteam Zofingen gelang gegen Leader Pfadi Winterthur zuhause ein 24:24(11:11)-Unentschieden.

Ebenfalls wie Suhr den ersten Erfolg im Jahr 2000 erreichten die Kadetten aus Schaffhausen im Heimspiel gegen die Grasshoppers. Nachdem das Skore zur Pause 10:10 gelautet hatte, setzte sich die grössere Klasse der Ostschweizer in der zweiten Hälfte bis zum klaren Endstand von 29:22 durch. Cupfinalist Wacker Thun kam gegen Stäfa zum ersten Sieg in der Finalrunde. Die Berner Oberländer gewannen deutlich 27:17 (13:9).

Vor 1450 Zuschauern in der Aarauer Schachenhalle hatte in der Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals zwischen Suhr und St. Otmar alles auf einen neuerlichen, deutlichen Erfolg der Aargauer hingedeutet. Bis die Gäste aus der Ostschweiz fünf Minuten vor Schluss mit 25:31 Toren im Rückstand liegend auf eine offene Manndeckung umstellten. Die Massnahme griff: 40 Sekunden vor Schluss schafften sie den 30:31-Anschlusstreffer. In Überzahl (Zweiminuten-Strafe Ursic) kassierten die Otmärler dann allerdings Suhrs Siegtreffer.
Beste Akteuer im Spitzenspiel der Runde waren der St. Galler Torhüter Bläuenstein, der sein Team in der zweiten Halbzeit im Spiel hielt, und dessen Suhrer Antipode Boccarelli. Der Ex-Endinger baute nach der Pause jedoch etwas ab. Eine Parforce-Leistung zeigte der Suhrer Internationale Läber mit 9 Toren aus 10 Abschlussversuchen.

Zofingen präsentierte sich beim Unentschieden gegen Pfadi wie vor Wochenfrist in Stäfa, als es mit einem 29:24-Sieg in die Finalrunde startete, als hellwaches Team. Die Aargauer legten gegen den City-Cup-Viertelfinalisten aus Winterthur einen fulminanten Start hin (5:1). In der Folge glich sich das Spielgeschehen aus. Keiner Mannschaft gelang es, mit mehr als zwei Toren zu führen. Zofingens Torhüter Bauer zeigte eine Spitzenleistung (20 Paraden). Zudem glückte ihm sogar ein Treffer. Aus dem sehr guten Kollektiv ragte Sarac heraus. Der Kroate warf 10 Tore.
Pfadi konnte sich bei Urs Schärer bedanken, dass es in der zweiten Halbzeit nicht den Anschluss verlor. Der Internationale schoss seine 7 Treffer allesamt nach der Pause. Kang (4 Tore/1 Penalty) und Baumgartner (5/2) waren in der starken Zofinger Abwehr gut aufgehoben. Der verletzte Cho fehlte den Winterthurern sichtlich.

Für die Kadetten war beim 29:22-Heimerfolg gegen die Grasshoppers einmal mehr Topskorer Kotorman (9) äusserst wirkungsvoll. Überzeugen konnte auch der junge Schweizer Internationale Severin Brüngger, der als Kreisläufer nicht weniger als 6-mal erfolgreich war. Auf Seiten der Grasshoppers setzte sich erneut der Südkoreaner Beum-Yun Cho (8) positiv in Szene.

Wacker Thun dominierte das Heimspiel gegen Stäfa. Trainer Demirovic konnte es sich leisten, in den letzten zehn Spielminuten auch alle Ersatzspieler einzusetzen. Torhüter Heimann (15 Abwehren), Sedioli (6 Tore), Friedli (5) und der unverwüstliche Rubin (5) zeigten einmal mehr die besten Leistungen im Wacker-Team. Stäfas Johnsen erreichte nicht sein gewohntes Rendement.

(ba/sda)

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