SHL-Qualifikation NLA
Handball: Wacker mit Suhr-Dilemma
publiziert: Sonntag, 2. Dez 2001 / 20:30 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 2. Dez 2001 / 21:03 Uhr

Bern - Wacker Thun bezog in der 15. Runde gegen Suhr vor eigener Kulisse eine 25:34-Niederlage und verpasste es dergestalt, die Aargauer in der Tabelle um fünf Punkte zu distanzieren und verloren überdies ihren Topskorer Friedli. GC rückte mit einem 27:23-Sieg in Schaffhausen auf Rang 3 vor.

TV Suhr siegte gegen Wacker Thun.
TV Suhr siegte gegen Wacker Thun.
St. Otmar (20 Punkte) und Pfadi Winterthur (19 Zähler), die beiden spielfreien Equipen, liegen an der Spitze der Swiss Handball League. GC und die Kadetten folgen punktgleich, Wacker liegt mit zwei Zählern Rückstand unmittelbar unter dem Trennstrich.

Das Duell der SHL-Serienverlierer endete mit dem 31:27-Sieg Endingens gegen Zofingen. Beide Teams haben lediglich vier Punkte auf dem Konto und liegen zwölf Punkte hinter dem sechstklassierten Suhr zurück.

Gründlich missratener Auftritt

Innerhalb einer Woche haben die Berner Oberländer gegen Suhr, das den Tritt nach überstandener Verletzungsmisere besser und besser findet, nun zweimal deutlich verloren. Und ein Ende der Thuner Leidensgeschichte ist diesbezüglich nicht abzusehen: Schon am nächsten Sonntag -- dannzumal im Rahmen des Challenge-Cups -- gastiert der TV abermals in der Lachenhalle...

Unsicher, unkonzentriert, abwehrschwach, bisweilen überfordert (Sven Zbinden und Felix Kohli in der Defensive), mit Fortdauer der Partie ideenlos, konzept- und gleichermassen harmlos -- so in etwa liesse sich Wackers gründlich missratener Auftritt vor 800 enttäuschten Zuschauern umschreiben. Die Gäste, insbesondere deren Flügelzange Läber/Lima (je 7 Tore), deckten die Mängel der Thuner schonungslos auf.

Zu allem Überdruss, und das ist bedeutend ärgerlicher und im Kampf um einen Playoff-Platz womöglich fataler als die dritte Heimniederlage, beklagten die Gastgeber den Ausfall von Martin Friedli. Der Internationale und NLA-Topskorer (122 Tore) schied in der 23. Minute mit einer Kapselverletzung am Daumen der rechten Wurfhand aus und musste sich im Spital genauer untersuchen lassen. Ein Ausfall Friedlis wäre für das ausgedünnte NLA-Kader nur schwer zu ertragen.

GC-Aufbauer Lanca überragend

Bis zur 53. Minute führten die Schaffhauser vor über 1000 Zuschauern, ehe die ersatzgeschwächten Gastgeber einen regelrechten Einbruch erlitten und unzählige Male an GC-Hüter Simon Osterwalder scheiterten. Im Zentrum der starken GC-Finalissima stand der Tscheche Vaclav Lanca. Der linke Aufbauer schoss fünf der letzten neun Treffer der Hoppers; insgesamt steuerte der fehlerlose Rückraumspieler zehn Tore zum wichtigen Erfolg bei. Schaffhausen droht nun weiteres Ungemach: Neben Topskorer Attila Kotorman wird nun auch noch Szymon Szczucki wegen einer Sperre demnächst fehlen.

(kil/sda)

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