Handlungsbedarf bei der Führungsstruktur der Schweizer Armee
publiziert: Montag, 25. Aug 2008 / 18:02 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Aug 2008 / 20:27 Uhr

Bern - Ein Bericht zur Armeeübung «Stabilo» vom November 2007 sieht bei der Führungsstruktur der Armee Optimierungsbedarf. Die Führungsebene müsse verschiedene Prozesse verbessern und die Kompetenzen von Führungspersonen klarer voneinander abgrenzen.

Die Armee habe mit der Reform XXI und dem Entwicklungsschritt 08/11 den richtigen Weg eingeschlagen.
Die Armee habe mit der Reform XXI und dem Entwicklungsschritt 08/11 den richtigen Weg eingeschlagen.
Zu diesem Schluss kommt ein Bericht, den die Armee zur Übung «Stabilo» anfertigte. Die «NZZ am Sonntag» hatte in ihrer letzten Ausgabe über die Schlussfolgerungen der Übung berichtet. Auf dem Internet ist eine Kurzfassung des Berichts aufgeschaltet, wie die Armee mitteilte.

Die Übung «Stabilo» mit rund 2000 Angehörigen hatte sich mit der Raumsicherung befasst. Der Erkenntnisgewinn der Übung sei hoch gewesen, es habe sich auch gezeigt, dass mit der Armee-Reform XXI und dem Entwicklungsschritt 08/11 der richtige Weg eingeschlagen worden sein, heisst es weiter.

Der interimistische Armeechef André Blattmann wehrte sich dagegen, dass der Bericht Vorwürfe an die Armeeführung richte. Der Bericht liefere für die Armee «wichtige Erkenntnisse, aus denen wir lernen können», sagte Blattmann in der «Tagesschau» vom Sonntag. Bei der Übung sei es um das Training der Armeeführung gegangen.

Zu den konkreten Erkenntnissen gehört gemäss der Armee, dass die Kommunkation zwischen verschiedenen Systemen - etwa dem Heer und der Luftwaffe - kompatibel ablaufen muss. Dies sei bei der Übung nicht der Fall gewesen und habe die Kommunikation erschwert. Ausserdem hätten verschiedene Auffassungen von Raumsicherung geherrscht.

(fest/sda)

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