Handy-Bussgelder gefährden Urlaubskasse
publiziert: Mittwoch, 25. Jun 2008 / 10:03 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Jun 2008 / 10:21 Uhr

Berlin - Bis zu 594 Euro kann unerlaubtes Telefonieren im Auto kosten. So hoch fällt die Geldbusse allerdings nur beim europäischen Spitzenreiter, dem Urlaubsland Italien, aus.

Telefonieren beim Autofahren kann teuer werden.
Telefonieren beim Autofahren kann teuer werden.
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Die genauen Zahlen

www.bitkom.org

In Italien wurde der bei entsprechendem Verstoss fällige maximale Betrag erst im vergangenen Jahr drastisch erhöht. Im Vergleich fällt die Strafe für die Handy-Nutzung am Steuer in Deutschland mit 40 Euro eher gering aus. Weniger streng wird das Telefonieren im Auto nur in Frankreich und einzelnen osteuropäischen Ländern geahndet.

Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuell vorgelegter Ländervergleich des BITKOM, mit dem der Branchenverband die Autofahrer rechtzeitig zum Beginn der Urlaubssaison über die im jeweiligen Land anfallenden Strafmasse aufklären will. «Wer mit dem Handy am Ohr fährt, riskiert fast in allen EU-Ländern einen Teil seiner Urlaubskasse», warnt der Präsident des Hightech-Verbandes BITKOM, August-Wilhelm Scheer.

Grosse Unterschiede

«Geldbussen im Strassenverkehr sind rechtlich gesehen eine nationale Angelegenheit», erklärt BITKOM-Sprecher Christian Spahr. Auf diesen Umstand seien letztlich die grossen Unterschiede in Bezug auf die veranschlagte Höhe des Strafmasses zurück zu führen.

«Dass die Unterschiede in dieser Hinsicht derart gross sind, ist aber nicht immer bekannt. Mit dem aktuell veröffentlichten Vergleich wollen wir die Autofahrer bewusst zum Beginn der Urlaubssaison darüber informieren», ergänzt Spahr.

«In diesem Zusammenhang ist aber auch wichtig zu wissen, dass in vielen europäischen Ländern keine genau festgelegten Handy-Bussgelder existieren», betont Spahr. Es obliege vielmehr grossteils dem Ermessensspielraum der zuständigen Polizeibehörden über das schlussendliche Strafmass zu entscheiden.

«In der Praxis zeigt sich, dass bei derartigen Verstössen nicht immer der maximale Strafsatz verlangt wird», stellt Spahr fest. Beispielsweise seien die 594 Euro Strafe in Italien nur als Obergrenze anzusehen, das Mindeststrafmass belaufe sich hingegen auf 148 Euro.

Beeinträchtigung der Konzentration

In Deutschland ist es bereits verboten, das Handy in die Hand zu nehmen, wenn der Motor läuft. Um eine unangenehme Überraschung zu vermeiden, sollten Autofahrer deshalb vorsichtshalber nicht nur das Gerät von ihrem Ohr fernhalten, sondern auch auf das Lesen und Schreiben von Kurzmitteilungen verzichten. Vergleichbare Regelungen gelten auch in anderen europäischen Ländern.

Grund für diese strenge Auslegung ist die Beeinträchtigung der Konzentrationsfähigkeit des Autolenkers. «Wer viel im Auto telefoniert und nicht darauf verzichten kann, sollte sich den Einbau einer Freisprecheinrichtung oder die Nutzung eines Headsets überlegen. Letztere sind allerdings nicht überall im Ausland als Freisprech-Lösungen im Strassenverkehr anerkannt», so Spahr abschliessend.

(smw/pte)

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