Handy vertreibt Ungeziefer
publiziert: Montag, 15. Aug 2005 / 09:38 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Aug 2005 / 14:58 Uhr

Smartphones können nun als Schutz vor unerwünschten Tieren eingesetzt werden: Software vertreibt lästige Zeitgenossen mittels Tonfrequenzen.

Handy statt Spray: Mücke lässt sich jetzt mit «Klingelton» vertreiben.
Handy statt Spray: Mücke lässt sich jetzt mit «Klingelton» vertreiben.
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Eine ungewöhnliche Serviceleistung verspricht eine Smartphone-Software unter dem Namen Kai´s Beast Master. Mit Hilfe des Programms soll es möglich sein, verschiedene unangenehme Tiere zu vertreiben. Ausgewählt werden kann zwischen Stechmücken, Flöhen, Mücken, Mäusen, Ratten, Marder und Kakerlaken.

Das Programm wählt dann eine Frequenz aus, mit der ein Ton erklingt, der die unerwünschte Tierart vertreiben soll. So wird für Flöhe und Stechmücken eine Vertreibungsfrequenz von 7000 Hz angegeben. Ratten und Mäuse sollen bei der Frequenz von 10 kHz zurückweichen. Marder und Kakerlaken reagieren offensichtlich auf eine Frequenz von 12 kHz empfindlich.

Das Programm nutzt die Frequenzspekten 7 bis 12 kHZ und 16 bis 20 kHz. Die Soundwiedergabe erfolgt solange, bis der STOP-Befehl eingegeben wird. Das Smartphone kann, während das Programm läuft, nicht ausgeschaltet werden. Nachts wird daher empfohlen, diesen Service mit externem Energieanschluss zu nutzen. So könnten im Schlafzimmer beispielsweise die Mücken vertrieben werden. Die Lautsprecherlautstärke sollte dann allerdings auf leise gestellt werden.

Schutz vor der Küchenschabe?

Um das Programm nutzen zu können, muss das Smartphone mit dem Betriebssystem Windows Mobile 2003 oder 2005 ausgestattet sein. Erforderlich ist zudem eine Bildschirmauflösung von 176 mal 220 Pixel sowie ein ARM- oder ARM-kompatibler Prozessor. Genutzt werden kann die Software unter anderem mit dem Motorola MPx220, Sagem myS-7, dem SPV C500 oder dem SPV E200.

Im Internet wird die Software für 6,66 US-Dollar (5,34 Euro) angeboten. Immerhin zwei Downloads konnte die Anbieter-Plattform Hango bislang verzeichnen. Erfahrungsberichte lagen noch nicht vor.

(Julia Scholz/teltarif.ch)

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