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Hanfbauer Rappaz nach Hungerstreik im Spital
publiziert: Freitag, 30. Apr 2010 / 21:52 Uhr

Sitten - Bernard Rappaz ist ins Spital nach Sitten gebracht worden. Der Walliser Hanfbauer, der eine Gefängnisstrafe von über fünf Jahren absitzt, ist seit 41 Tagen im Hungerstreik. Er hat seither rund 15 Kilogramm Gewicht verloren und ist sehr geschwächt.

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Bernard Rappaz sitzt seit dem 20. März in Haft.
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5 Meldungen im Zusammenhang
Dies sagte Boris Ryser, der Rappaz nahe steht, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Rappaz sei nach einem Schwächeanfall ins Spital gebracht worden. Dieser sitzt seit dem 20. März in Haft. Mit seinem Hungerstreik verleiht er seiner Forderung nach einem Revisionsprozess Nachdruck.

Laut Ryser ist Rappaz zu allem entschlossen: Er habe eine Erklärung unterschrieben, wonach er weder wiederbelebt noch künstlich ernährt werden soll, falls er ins Koma fällt.

Nicht der erste Hungerstreik

Der Walliser ist schon mindestens dreimal in Hungerstreik getreten. Im November 2008 war er vom Walliser Kantonsgericht zu fünf Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden wegen schwerer Verletzung des Betäubungsmittelgesetzes.

Laut dem Gerichtsurteil hatte er Hanf angebaut und mit dessen Verkauf einen Gewinn von 2 Millionen Franken erzielt. Rappaz zog den Fall weiter ans Bundesgericht. Dieses trat jedoch im Oktober 2009 nicht auf seine Beschwerde ein. Seit Februar 2010 verlangt der Hanfbauer eine Revision seines Prozesses.

(pad/sda)

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