Hanfbauern empfehlen Ablehnung
publiziert: Sonntag, 12. Okt 2008 / 23:09 Uhr

Bern - Die in der IG Schweizer Hanf vereinten Hanfbauern sehen in der Hanf-Initiative, die am 30. November zur Abstimmung kommt, einen Etikettenschwindel. Sie sei eine Gefahr für den freien Anbau von heimischem Agrar- und Industriehanf, den Bauernhanf.

Der Verein Schweizer (Bauern)Hanffreunde/innen sieht den heimischen Hanf gefährdet.
Der Verein Schweizer (Bauern)Hanffreunde/innen sieht den heimischen Hanf gefährdet.
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Die Hanf-Initiative habe mit Hanf nichts zu tun, heisst es in einer Mitteilung des Vereins Schweizer (Bauern)Hanffreunde/innen. Hanf sei ja frei, brauche also nicht liberalisiert zu werden.

Den Initianten gehe es nicht um Hanf, sondern um Cannabis (Rauchhanf) und Haschisch. Deshalb sollte die Initiative Cannabis-Initiative oder Haschisch-Initiative heissen.

Würde die Initiative angenommen, dann gälte jegliche Hanfpflanze als Marihuana und würde dementsprechend behandelt. Der THC-arme Agrar- und Industriehanf (sativa non-indica) könnte nicht mehr frei angebaut werden und wenn, dann nur noch mit Erlaubnis und zeitaufwendigen Auflagen. Der Verlust wäre gross.

Die Hanf-Initiative verlangt, dass der Konsum von psychoaktiven Substanzen der Hanfpflanze straffrei wird. Für den Eigenbedarf sollen Besitz, Erwerb und Anbau erlaubt sein. Der Bund müsste dabei dem Jugendschutz in angemessener Art Rechnung tragen und Regeln für Anbau und Handel der Substanzen erlassen.

(tri/sda)

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