Hans-Jürg Fehr wird Präsident des Arbeiterhilfswerkes
publiziert: Mittwoch, 2. Apr 2008 / 18:01 Uhr

Zürich - Hans-Jürg Fehr, Nationalrat und ehemaliger Präsident der SP Schweiz, ist designierter Präsident des Schweizerischen Arbeiterhilfswerkes SAH. Er will das Profil des SAH als politisch engagiertes Hilfswerk verstärken.

Hans-Jürg Fehr.
Hans-Jürg Fehr.
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Fehr will mit seiner Präsidentschaft die internationale Arbeit des SAH stärken. «Die Zustände, in denen die meisten Menschen auf der Welt leben müssen, sind derart miserabel, dass ich als sozial engagierter Mensch meinen grösstmöglichen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen leisten will. Mein grösstmöglicher Beitrag ist die Kombination des Nationalratsmandats mit dem Präsidium des SAH», sagt Fehr.

SAH weltweit in 10 Ländern

Das 1936 gegründete SAH ist weltweit in 10 Ländern tätig. Mit seinen Projekten setzt es sich für faire Arbeitsbedingungen und gegen Ausbeutung ein.

«Damit sich Menschen aus ihrer Armut befreien können, brauchen sie einen Lohn, der zum Leben reicht,» erklärt Fehr. «Die Globalisierung der Gerechtigkeit ist deshalb eine der grössten Herausforderungen der Zukunft. Das SAH treibt mit seinen konkreten Programmen und Projekten diese Globalisierung voran.»

SAH als politisch engagiertes Hilfswerk verstärken

Fehr will das Profil des SAH als politisch engagiertes Hilfswerk weiter verstärken: «Ich will das SAH als linkes Hilfswerk besser in seiner Trägerschaft - der SPS und den Gewerkschaften - verankern, besser mit seinen europäischen Partnerwerken vernetzen und es aus seinem Schattendasein in der öffentlichen Wahrnehmung herausführen.»

Die Wahl des designierten Präsidenten erfolgt an der SAH-Delegiertenversammlung am 29. April 2008. Fehr tritt die Nachfolge von Ruedi Winkler an, der nach sechs Jahren als SAH-Präsident zurücktritt.

Fehr wurde am 7.8.1948 geboren und ist heute wohnhaft in Schaffhausen. 1999 wurde er in den Nationalrat gewählt und ist u. a. Mitglied der aussenpolitischen Kommission. Von 2004 bis 2008 präsidierte er die SP Schweiz.

(li/ots)

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