Keine Gefahr
«Harmloser» Waffennarr in Bern wieder frei
publiziert: Freitag, 17. Aug 2012 / 15:12 Uhr
Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass der Mann keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. (Symbolbild)
Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass der Mann keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. (Symbolbild)

Ramsei BE - Bei einer Hausdurchsuchung in einer Wohnung in Ramsei in der bernischen Gemeinde Lützelflüh hat die Kantonspolizei am Donnerstag eine grosse Anzahl an Waffen sowie Sprengstoff sichergestellt. Der Besitzer der Waffen stellte sich aber als harmloser Waffensammler heraus.

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Der 44-jährige Schweizer sei nach ersten Befragungen aus der Polizeihaft entlassen worden, sagte der Informationsbeauftragte der Berner Staatsanwalt, Christof Scheurer, der Nachrichtenagentur sda. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass er keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Der Mann wohne in Lützelflüh und sei in der Region verwurzelt, weswegen keine Fluchtgefahr bestehe.

Die Polizei hatte sein Haus durchsucht, nachdem der Mann am Mittwoch in Zollikofen BE im Zusammenhang mit Betäubungsmittelgeschäften angehalten worden war. Sie wusste nicht, dass der Mann eine grössere Zahl von Waffen sowie Munition und Sprengstoff zu Hause hortete.

Pistolen, Gewehre, Seriefeuerwaffen und Handgranaten fanden sich laut Corinne Müller, Sprecherin der Berner Kantonspolizei, im Haus. Spezialisten der Polizei und der Armee standen bis Freitagmorgen zwei Uhr im Einsatz, um die Waffen zu sichern und abzutransportieren. Noch in der Nacht jagten Spezialisten als gefährlich eingestuften Sprengstoff kontrolliert in die Luft.

Umfangreiche Sicherheitsmassnahmen

Wegen des Einsatzes hatten die Behörden umfangreiche Sicherheitsmassnahmen ergriffen. So standen die Feuerwehr Lützelflüh, die Berufsfeuerwehr Bern mit der Chemiewehr sowie die Sanität bereit. Ferner wurde die Strasse vor dem Haus in Ramsei - eine regional bedeutende Verbindung - aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Laut Scheurer können die Ermittler noch nicht sagen, ob der Mann über die nötigen Bewilligungen für Waffen und Sprengstoff verfügte. Das werde jetzt untersucht. Klar ist aber für sie, dass die Waffen nichts mit den Betäubungsmittelgeschäften des Mannes zu tun hatten. Der Mann werde sich aber mindestens wegen der Betäubungsmittelgeschäfte vor der Justiz verantworten müssen.

(bert/sda)

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Die Kapo Bern stellte in der Wohnung eine grössere Anzahl an Waffen, Munition sowie Sprengmittel fest. (Symbolbild)
Warum nicht?
Sie veröffentlichen ja Ihre Meinung auch - nur so zum Vergnügen. Also zu Ihrem Vergnügen. Sollte man das nicht auch verbieten?
Menschenrechte... Wissen Sie, Ihr Pseudonym stinkt weiter als bis zum Himmel.
Mindest einmal wöchentlich,
in dieser Jahreszeit beinahe täglich fahre ich unterwegs zu meinem Garten an diesem Haus vorbei (hin und zurück) und es hat noch nie eine Explosion gegeben.
Wo liegt das Problem
die Waffen sind ja nun eingesammelt. Der ist nicht mehr gefährlich sonder all jene von denen man es nicht weiss oder jene die eine geladene Armeeaffe zu Hause haben
Waffenlager in der Schweiz
Konnte meinen Ohren nicht glauben, dass dieser Mensch mit einem solchen Waffenlager, wieder auf freiem Fuss ist. Das ist doch die Höhe, also nun darf man in der Schweiz, viele Waffen und Sprengstoffe im Hause haben, nur so zum Vergnügen.
Die schweizerische Justiz stinkt bis zum Himmel rauf.
Wer Sprengstoff und Handgranaten
in seinem Haus "aufbewahrt" ist nicht ungefährlich sondern schlicht und einfach verrückt und sollte aus dem Verkehr gezogen werden.
Unglaublich was hier alles möglich ist. Sind wir schon so amerikanisiert? Der Depp ist sicher auch SVP Wähler...
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