Entsetzen nach Silvesterfeier
Harte Strafen nach Kölner Massenübergriffen gefordert
publiziert: Dienstag, 5. Jan 2016 / 15:36 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Jan 2016 / 23:54 Uhr

Köln - Massive Übergriffe auf zahlreiche Frauen in der Silvesternacht rund um den Kölner Hauptbahnhof haben in Deutschland Entsetzen hervorgerufen. Innenminister de Maizière kritisierte die Polizei und Bundeskanzlerin Merkel forderte eine harte Antwort des Rechtsstaates.

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Bis Dienstag stieg die Zahl der Anzeigen wegen der Straftaten auf etwa 90. Nach Angaben der Polizei hatten sich am Silvesterabend auf dem Bahnhofsvorplatz etwa 1000 Männer versammelt. Aus der Menge hätten sich Gruppen von Männern gebildet, die Frauen umzingelt, bedrängt und ausgeraubt hätten.

Polizeipräsident Wolfgang Albers sprach von Sexualdelikten in sehr massiver Form und einer Vergewaltigung. Beim Grossteil der Täter soll es sich um junge Männer aus nordafrikanischen Herkunftsländern und dem Nahen Osten gehandelt haben.

Der deutsche Justizminister Heiko Maas sprach auf Twitter von "abscheulichen Übergriffen", alle Täter müssten konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Dabei spiele die Herkunft der Verdächtigen keine Rolle. "Das ist offenbar eine völlig neue Dimension organisierter Kriminalität."

De Maizière übt harte Kritik an Polizei

Innenminister Thomas de Maizière übte deutliche Kritik an der Polizei. Nachdem zunächst der Vorplatz des Hauptbahnhofs geräumt worden sei und es dann die Übergriffe gegeben habe, habe die Polizei "auf Anzeigen gewartet", sagte de Maizière laut in der ARD-Sendung "Tagesthemen" am Dienstagabend. "So kann die Polizei nicht arbeiten." Die Angriffe auf Frauen bezeichnete er als "abscheulich, empörend und nicht hinnehmbar".

Klar sei: "Wir brauchen eine klare, harte Antwort des Rechtsstaates und wir brauchen Vorsorge, dass so etwas nicht noch einmal geschieht." Zu den mutmasslichen Tätern sagte de Maizière, es dürfe "keinen Generalverdacht gegen Flüchtlinge" geben, zumindest nicht "in diesem Stadium der Ermittlungen".

Täter offenbar aus Nordafrika

Umgekehrt dürfe aber kein "Tabu" errichtet werden, "dass wenn Straftaten begangen worden sind und einiges dafür spricht, dass es Nordafrikaner waren", dann "einfach darüber hinweggeredet" werde, fügte der Innenminister hinzu. Der Rechtsstaat habe "schon Mittel, solche Straftäter abzuschieben.

Am Mittag berieten in Köln Vertreter der Stadt sowie der Polizei in einem von Oberbürgermeisterin Henriette Reker einberufenen Krisentreffen über die Konsequenzen aus den Vorfällen. Dabei wurde auch besprochen, was zur Vermeidung solcher Übergriffe beim Strassen-Karneval getan werden kann, zu dem Ende des Monats eine Million Besucher erwartet werden.

Reker kündigte ein stärkeres Polizeiaufgebot und den Einsatz mobiler Video-Kameras an. Der Karneval müsse zudem "viel besser erklärt werden" - damit "fröhliches Verhalten" nicht mit "sexueller Offenherzigkeit" verwechselt werden könne. Bundeskanzlerin Angela Merkel liess sich von der Kölner Oberbürgermeisterin über die Ergebnisse des Krisentreffens informieren.

Merkel fordert harte Antwort des Rechtsstaates

Merkel drückte nach Angaben eines Regierungssprechers in einem Telefongespräch mit Reker "ihre Empörung über diese widerwärtigen Übergriffe und sexuellen Attacken aus", die nach einer harten Antwort des Rechtsstaates verlangten. Es müsse alles daran gesetzt werden, die Schuldigen so schnell und so vollständig wie möglich zu ermitteln und ohne Ansehen ihrer Herkunft oder ihres Hintergrundes zu bestrafen.

Auch die Polizei in Hamburg ermittelt wegen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht, hier ist das Ausmass allerdings weit geringer als in Köln. Es gehe um neun Fälle von sexueller Beleidigung, Raub und räuberischem Diebstahl, hiess es.

(fest/sda)

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Bei etwa drei Viertel der angezeigten Taten hätten die Opfer angegeben, sexuell bedrängt worden zu sein.
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Gratulation!
Die "Emma"-Redaktion ist entsetzt: "Das waren Szenen wie aus dem Fernsehen vom Tahrir-Platz, als die Situation in Ägypten eskalierte und unzählige Frauen - Ägypterinnen wie westliche Journalistinnen - Opfer sexueller Gewalt wurden. Aber diesmal fanden diese massenhaften Übergriffe nicht in Ägypten statt und auch in keinem Bürgerkriegsland, sondern mitten in Deutschland."

"Die Opfer berichten von Panik, wie sie um Hilfe gerufen hätten, von Angst und Hilflosigkeit: Einer Frau wurden Slip und BH brutal vom Leib gerissen. Viele wurden umstellt, als "Schlampen" beschimpft, sexuell missbraucht."

"Ein Mitarbeiter einer Fast-Food-Kette im Kölner Hauptbahnhof sagte dem Sender WDR: "Das habe ich noch nie erlebt in meinem Leben. Ich bin seit 17 Jahren in Deutschland und habe so was noch nie gesehen. Ich war mit meinen Eltern da, das war richtig krass, richtig krass."

Gratulation! Willkommenskultur Deutschland 2016.

Und was macht die Bürgermeisterin von Köln? Sie will Verhaltensregeln für Frauen im Internet veröffentlichen. Das ZDF berichtet nach 4 Tagen umfassend, weil der Schwarze Kanal es unter den Teppich kehren wollte, bis es einfach nicht mehr ging.

Einfach nur noch zum Kotzen. Nur weiter jeden Dreck ungeprüft in's Land lassen.
Klatschende Weiber
Ja leider. Leider hatten Sie und ich recht.

Was musste ich hier einstecken, als ich schrieb ausgerechnet die Wulle-Bascht-Weiber klatschen zum Empfang der Bereicherung, als glaubten Sie diese jungen Männer werden alle aus dem verblödeten Mittelalter zu politisch korrekten, öko-lactovegetarischen Frauenversteher mutieren.

Das andere keifende Weib ist zur Zeit auch ziemlich still. Sie weiss eigentlich auch, dass Ihre Aussagen nur ideologischer Traumtänzer-Blödsinn war. Wird Zeit dass mehr aufwachen.
Die spitze vom Eisberg!
Das ist doch nur die spitze vom Eisberg.

Können die Qualitätsmedien nicht mehr anders, wird über solche Fälle berichtet.

Es ist dumm, dass ich als dümmster im Forum, auch hier wieder richtig lag.

Es wäre mir lieber die Klügste hätte recht! Weil das wo jetzt auf uns zukommt, verdanken wir alles den Klugen und nicht den Dummen!

Charlie Hebdo war etwas ganz anders als wie der 13. November!

Warum waren nach dem Charlie so viele Staatsmänner anwesend?

Nach dem 13. November waren die nicht anwesend.

Ich behaupte, dass die letzte öffentliche Hinrichtung in Frankreich letztes Jahr war.

Noch etwas ganz anderes.

Der Staat Israel bot den Juden im Iran Geld an, damit mit sie den Iran verlassen. Kaum ein Jude machte davon gebrauch.

Aus Frankreich fliehen die Juden hingegen. Allerdings nicht wegen dem Front National!

Also ihr Gutmenschen wacht auf!
Das...
Sommermärchen "Refugees welcome" geht offenbar in Rekordtempo zu Ende und deren Hauptdarsteller werden nun ein Fall für das vom Steuerzahler finanzierte Sozialamt. Dumm gelaufen!
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