Harter Kampf für Murray
publiziert: Samstag, 1. Sep 2012 / 23:33 Uhr
Andy Murray musste vier Stunden um den Sieg ringen.
Andy Murray musste vier Stunden um den Sieg ringen.

Neben Roger Federer ist auch Andy Murray am US Open in New York in die Achtelfinals eingezogen. Der Brite hatte allerdings gegen Feliciano Lopez hart zu kämpfen, ehe nach 3:53 Stunden sein Viersatzsieg feststand.

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Murray und Lopez lieferten sich auf dem Court Armstrong, dem zweitgrössten Stadion der Anlage, knapp vier Stunden ein Duell auf Augenhöhe, ehe der Schotte mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:5), 4:6, 7:6 (7:4) das bessere Ende für sich behielt. Das entscheidende Minibreak gelang dem Schotten im Tiebreak des vierten Satzes mit einem herrlichen Rückhand-Passierball.

Die Weltnummer 4, der 2008 in New York den Final erreicht hatte, hatte bereits Mitte des dritten Satzes wie der sichere Sieger ausgesehen, als er mit 4:2 führte, Lopez aber wieder zurück in die Partie kommen liess. Der Spanier spielte beherzt auf und hätte Murray durchaus noch mehr in Bedrängnis bringen können. Im ersten Satz vergab er zwei Satzbälle, im vierten Satz liess er mehrere Breakchancen ungenutzt.

In den Achtelfinals trifft Murray auf den Sieger der Partie zwischen Milos Raonic (Ka) und James Blake (USA).

Roddicks starker Auftritt

Im ersten Spiel nach Bekanntgabe seines Rücktritts nach dem US Open trat Andy Roddick in der Nacht auf Samstag in der «Prime Time» zu seinem Spiel der 2. Runde gegen Bernard Tomic an. Der 30-Jährige aus Texas bot eine starke Leistung, gewann in weniger als eineinhalb Stunden 6:3, 6:4, 6:0 und liess sich im Anschluss von den knapp 24'000 Zuschauern im ausverkauften Arthur Ashe Stadion mit Standing Ovations feiern.

«Ich war alles andere als entspannt», sagte Roddick nach der Partie im ESPN-Interview mit seinem ehemaligen Trainer Brad Gilbert. Die brisante Ausgangslage der Partie hatte aber in erste Linie Tomic zu schaffen gemacht. Der 19-jährige Teenager, der 2011 in Wimbledon als Qualifikant die Viertelfinals erreicht hatte, wirkte von der Situation überfordert und war aus Sicht der New Yorker Fans ein willkommener Gast an der Roddick-Party unter Flutlicht.

Bei den Frauen zogen unter anderen die Mitfavoritinnen Agnieszka Radwanska (WTA 2) und Serena Williams (WTA 4) in die Achtelfinals ein. Radwanska besiegte Jelena Jankovic, die US-Open-Finalistin von 2008, 6:3, 7:5. Um erstmals in ihrer Karriere die Nummer 1 zu werden, muss die Polin in New York mindestens den Final erreichen. Serena Williams besiegte Jekaterina Makarowa aus Russland, gegen welche sie am Australian Open noch verloren hatte, in zwei Sätzen. Makarowa konnte bis zum 4:4 im ersten Satz mithalten, ehe Williams die letzten acht Games für sich verbuchte.

(fest/Si)

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