Harter Kampf um Regierungssitze
publiziert: Sonntag, 9. Apr 2006 / 10:55 Uhr

Bern - Im Kanton Bern werden heute die siebenköpfige Regierung und der von 200 auf 160 Mitglieder verkleinerte Grosse Rat neu gewählt.

Elisabeth Zölch
Elisabeth Zölch
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Um die Regierungssitze bewerben sich 19 Personen; beim Grossen Rat sind es 1689 Kandidierende, 69 mehr als 2002.

Die vier Regierungsmitglieder Elisabeth Zölch (SVP), Samuel Bhend (SP), Dora Andres (FDP) und Mario Annoni (FDP) treten nicht zur Wiederwahl an. SVP und FDP wollen mit einer Sechserliste ihre bisherige Mehrheit um einen Sitz ausbauen; SP und Grüne halten mit ihrer Viererliste dagegen. Der absolute Mehrheitsanspruch der Bürgerlichen dominierte den sonst eher flauen Wahlkampf.

Besonders umkämpft ist der Sitz des Berner Jura, für den eine verfassungsmässige Garantie besteht. Um die Nachfolge von Erziehungsdirektor Mario Annoni (FDP) bewerben sich eine SVP-Frau sowie je ein Kandidat der SP, der autonomen Sozialisten und der EDU.

Die nur noch 160 Grossratsmitglieder werden in 8 grösseren Wahlkreisen gewählt, statt wie bisher in 27. Weil dadurch die Hürde für die Erringung eines Mandats sinkt, steigen die Chancen der kleinen und mittelgrossen Parteien. Die knappe Mehrheit von SVP und FDP (103 von 200 Sitzen) wackelt somit.

Im Berner Jura wählen die Stimmberechtigten zusätzlich zu den Regierungs- und Grossratsmitgliedern erstmals einen 24-köpfigen Bernjurassischen Rat. Dieser nimmt die verfassungsmässig verankerten, besonderen Rechte der Region wahr. 123 Kandidierende aus dem berntreuen und autonomistischen Lager kämpfen um Einsitz im neuen Gremium.

(sda)

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