Hauptangst der Schweizer: Arbeitslosigkeit
publiziert: Montag, 13. Dez 2004 / 08:18 Uhr

Zürich - Die Arbeitslosigkeit bereitet den Schweizerinnen und Schweizer immer noch am meisten Sorgen. Gemäss einer Umfrage für das Sorgenbarometer 2004 steht die Angst um den Arbeitsplatzverlust bei 69 Prozent der Befragten an erster Stelle.

Man fürchtet sich vor Arbeitslosigkeit noch etwas mehr als letztes Jahr.
Man fürchtet sich vor Arbeitslosigkeit noch etwas mehr als letztes Jahr.
Gegenüber der letztjährigen Befragung haben sich die vier Hauptängste sowie deren Reihenfolge nicht geändert. Hinter der Arbeitslosigkeit sind es die Gesundheit, die Altersvorsorge und die Flüchtlinge, welche die Schweizerinnen und Schweizer im laufenden Jahr am stärksten beschäftigen.

Geändert hat sich allerdings die Gewichtung der einzelnen Problemkreise. Mit 69 Prozent wurde die Arbeitslosigkeit von zwei Prozent der Befragten mehr als Besorgnis dargestellt, als Ende 2003. Damit hat sich diese Zahl in den letzten vier Jahren fast verdoppelt.

Demgegenüber schwächten sich die Ängste bezüglich Gesundheit (von 63 auf 56 Prozent) und Altersvorsorge (von 59 auf 49 Prozent) deutlich ab. Stärker gewichtet als 2003 wurde der Bereich Flüchtlinge und Asylwesen (von 36 auf 45 Prozent).

Die neue Armut - letztes Jahr mit 27 Prozent an fünfter Stelle, rutschte mit 22 Prozent auf Platz acht ab - auf gleiche Höhe wie die soziale Sicherheit.

In einer Zusatzbefragung wurde dieses Jahr erstmals die Schweizer Identität untersucht. Insgesamt 73 Prozent der Befragten sind eher stolz bis sehr stolz auf ihr Land. Ein Drittel der Befragten sieht die Schweiz in erster Linie als Hort der Sicherheit und des Friedens. Rund zwei Drittel gehen aber davon aus, dass das politische System der Schweiz gründliche Reformen braucht.

Das Sorgenbarometer 2004 wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag des Magazins Bulletin der Credit Suisse erstellt. Zu diesem Zweck wurden im September 1000 Stimmberechtigte befragt. Das Sorgenbarometer gibt es seit 1976.

(fest/sda)

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