Heckenschütze tötet US-Soldat in Bagdad
publiziert: Freitag, 9. Mai 2003 / 07:20 Uhr

Washington/Bagdad (sda/afp) - Ein Heckenschütze hat am Donnerstag nach Angaben des US-Militärs einen US-Soldaten in Bagdad erschossen.

Amerikanische Soldaten haben bei Asadabad eine Stellung übernommen, im Vordergrund ein zurückgelassenes Geschütz aus sowjetischer Produktion.
Amerikanische Soldaten haben bei Asadabad eine Stellung übernommen, im Vordergrund ein zurückgelassenes Geschütz aus sowjetischer Produktion.
Der Soldat der 3. Infanteriedivision sei von einem Schuss getroffen worden, sagte Oberstleutnant Jim Cassella am Donnerstag in der irakischen Hauptstadt. Nähere Umstände des Zwischenfalls wurden vorerst nicht bekannt.

Zuvor hatte das US-Zentralkommando nach einem ähnlichen Angriff, bei dem aber niemand verletzt wurde, die Festnahme mehrerer Iraker verkündet. Am Mittwoch war bei einer Schiesserei mit US-Soldaten ein Angreifer getötet worden.

Im Nordosten Iraks begannen die US-Truppen mit der Übernahme von Stellungen der bewaffneten iranischen Opposition. Die Volksmudschahedin zeigten sich extrem kooperativ, sagte US-Oberstleutnant John Miller.

Ende April hatte die US-geführten Truppen in Irak einen Waffenstillstand mit der im irakischen Exil aktiven Untergrundgruppe geschlossen.

Die USA betrachten die Volksmudschahedin zwar genau wie Iran als terroristische Vereinigung, liessen gegenüber den Kämpfern im irakischen Exil jedoch bislang Zurückhaltung walten. Teheran drängte die USA dagegen zur Auslieferung des Volksmudschahedin-Anführers.

Die Gruppe war 1979 am Sturz des Schah von Persien beteiligt. Nach dem Bruch mit der Mullah-Regierung ging sie in den 80er Jahren in den Untergrund. Seither verübte sie von Nachbarländern aus wiederholt Anschläge auf iranische Ziele. Saddam Hussein gewährte ihr 1986 während des Kriegs gegen Iran Unterschlupf in seinem Land.

(fest/sda)

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