Gute Erinnerungen an St.Moritz
Hefti jagt seinen zweiten Heim-Sieg
publiziert: Donnerstag, 22. Jan 2015 / 16:29 Uhr
Beat Hefti will seine Pflicht erfüllen.
Beat Hefti will seine Pflicht erfüllen.

Beim Heim-Weltcup in St. Moritz an diesem Wochenende will Beat Hefti im Vierer ambitionslos seine Pflicht erfüllen, im Zweier jedoch wird er am Samstag zum engsten Favoritenkreis zählen.

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Mit dem kleinen Schlitten strebt der 36-jährige Appenzeller seinen dritten Weltcup-Sieg in Serie an. Zuletzt war er in den deutschen Eiskanälen in Altenberg und am Königssee unschlagbar.

An seine letzten internationalen Rennen in St. Moritz hat Hefti gute Erinnerungen. 2013 holte er im Engadin in seiner Parade-Disziplin Zweier WM-Silber (mit Anschieber Thomas Lamparter). Und im letzten Jahr konnte er erstmals ein Weltcup-Rennen auf der Heim-Bahn gewinnen (mit Alex Baumann). Jener Triumph war für Hefti eine Erlösung, hatte er doch davor als Steuermann mehrfach vergeblich auf dem «Olympia Bobrun»-Natureis einen Weltcup-Sieg angestrebt. «Wenn dann vor Heim-Publikum endlich einmal alles aufgeht, ist die Freude natürlich schon riesig», blickt Hefti zurück.

Die Voraussetzungen für Hefti sind auch in diesem Jahr sehr gut. Form und Selbstvertrauen passen. Hefti gibt aber zu bedenken, dass man in St. Moritz immer auch das notwendige Glück mit dem Material und dem Wetter haben müsse. Es könne sein, dass er bei der Auslosung eine tiefe Startnummer ziehe und diese sich als Nachteil erweise.

Das Ziel ins Ziel zu kommen

Im Vierer-Rennen vom Sonntag geht es für Hefti nur darum, ins Ziel zu kommen, um Punkte für das Quotenplatz-Ranking zu sichern. Er nimmt den Wettkampf bekanntlich mit Standard-Bremser Baumann, Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig und Siebenkämpferin Linda Züblin in Angriff. Für Hefti wird es das erste Vierer-Rennen seit den Olympischen Spielen in Sotschi sein. Weil er seinen grossen Schlitten in den vergangenen Wochen nicht mehr benötigte hatte, hatte er ihn an Jürg Rohr ausgeliehen. Hefti musste das Gefährt in den letzten Tagen zurückholen und wieder auf seinen Fahrstil abstimmen.

Der zweite Schweizer Steuermann auf Weltcup-Niveau, Rico Peter, muss sich zum Ziel setzen, seine starken Resultate in dieser Saison zu bestätigen. Vor zwei Wochen in Altenberg hatte der Aargauer mit Rang 3 im Vierer seinen ersten Podestplatz im Weltcup erreicht. In St. Moritz sind seine Aussichten auf Erfolg etwas geringer, weil an diesem Ort die besten Starter einen Bonus haben und er nicht zu diesen gehört.

In St. Moritz werden erstmals in dieser Weltcup-Saison auch Schweizer Frauen-Teams mit von der Partie sein. Das Duo Edith Burkard/Tanja Mayer darf auf eine einstellige Schlussklassierung hoffen, Martina Fontanive und Viviane Sigg sind den krassen Aussenseiterinnen zuzurechnen.

St. Moritz. Weltcup Bob/Skeleton. Programm. Heute Freitag, 10 Uhr: Skeleton Männer. 13 Uhr: Skeleton Frauen. - Samstag, 10 Uhr: Zweierbob Männer. 13 Uhr: Zweierbob Frauen. - Sonntag, 10 Uhr: Viererbob Männer.

(jbo/Si)

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  • thomy aus Bern 4287
    Beat Hefti und Alexander Baumann ... ... halte ich die Daumen und wünsche Ihnen Beiden viel Glück im Kampf ... So, 16.02.14 22:54
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