US-geführte Koalition
Heftige Angriffe auf IS-Stellungen
publiziert: Samstag, 27. Dez 2014 / 14:12 Uhr
Bei Luftangriffen am Donnerstag sind 52 Menschen ums Leben gekommen. (Archivbild)
Bei Luftangriffen am Donnerstag sind 52 Menschen ums Leben gekommen. (Archivbild)

Beirut - Die internationale Koalition gegen die Terrormiliz des so genannten Islamischen Staates (IS) hat ihre Angriffe auf Stellungen der Dschihadistengruppe in Syrien und im Irak intensiviert. Am Donnerstag und Freitag habe es insgesamt 39 Angriffe gegeben, teilte die US-geführte Allianz in Washington mit.

13 Meldungen im Zusammenhang
In Syrien wurden nach Angaben der Allianz innerhalb von zwei Tagen 19 internationale Angriffe gegen die IS-Kämpfer geflogen, die meisten in der Gegend um die kurdische Stadt Kobane an der Grenze zur Türkei. Dabei seien Stellungen, Gebäude und Fahrzeuge der Dschihadisten zerstört worden. Im Irak wurden den Angaben zufolge 20 Luftangriffe geflogen, die meisten in den Provinzen Ninive und Anbar.

Sieben Kinder getötet

In Syrien griffen Regierungstruppen am Donnerstag die Ortschaften Al-Bab und Kbasin in der Provinz Aleppo aus der Luft an, wie die in Grossbritannien ansässige oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Nach Angaben der Organisation wurden 52 Menschen getötet, darunter auch sieben Kinder. Ausserdem seien dutzende Menschen verletzt worden.

Die syrischen Regierungstruppen gehen ebenfalls gegen die IS-Kämpfer vor; Aktivisten werfen der Regierung aber immer wieder vor, bei ihren Angriffen mehr Zivilisten als Extremisten zu töten. Die UNO und Menschenrechtsgruppen haben Damaskus schon mehrmals dazu aufgefordert, keine dicht besiedelten Wohngegenden anzugreifen.

Schnelle Ausweitung

Der syrische Bürgerkrieg hatte im Frühjahr 2011 mit regierungskritischen Protesten begonnen und sich rasch zu einem bewaffneten Konflikt ausgeweitet, an dem mittlerweile verschiedene Gruppen beteiligt sind. Schätzungen zufolge wurden in dem Krieg bislang rund 200'000 Menschen getötet. Die Hälfte der syrischen Bevölkerung wurde vertrieben.

Die sunnitischen Fanatiker des so genannten Islamischen Staates (IS) kontrollieren mittlerweile weite Landesteile in Syrien sowie im benachbarten Irak. Die internationale Militärkoalition geht in beiden Ländern gegen die IS-Kämpfer vor. Neben den USA beteiligen sich auch mehrere arabische und europäische Staaten daran.

(awe/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Der IS wütet in ihrem Gebiet.
Damaskus - Bei einem Angriff der ... mehr lesen
London/Istanbul/Kairo - Die ... mehr lesen 2
«Wir müssen noch mehr tun», die Worte von John Kerry.
Pentagon-Sprecher John Kirby (Bild). Militärkommando Centcom ermittelt derzeit in einigen Fällen möglicher Zivilopfer.
Washington - Die US-Armee hat eingeräumt, dass es bei den Luftangriffen auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak auch zivile Opfer ... mehr lesen
Kirkuk - Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) haben dutzende im Nordirak verschleppte Männer wieder freigelassen. Die Terrorgruppe hatte die Männer entführt, weil in deren Dörfer IS-Flaggen verbrannt worden sind. mehr lesen  1
Weitere Artikel im Zusammenhang
Erbil - Kurdische Peschmerga-Kämpfer haben im Nordirak neun Massengräber mit den Überresten von Jesiden entdeckt. Bei den Toten soll es sich um Opfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) handeln. mehr lesen 
Moskau - Russland hat die im Irak und in Syrien kämpfende Terrormiliz Islamischer Staat (IS) offiziell als Terrororganisation eingestuft. Der Oberste Gerichtshof in Moskau nahm am Montag zudem die islamisch-fundamentalistische Al-Nusra-Front in seine Liste der geächteten Organisationen auf. mehr lesen 
Die Offensive hatte den Zweck, Ölgeschäfte der IS zu behindern.
Erbil/kobane - Der Siegeszug des ... mehr lesen 1
Kobane ist seit 100 Tagen belagert.
Kobane/Damaskus - Die Kämpfe in ... mehr lesen
London - Die Terrormiliz Islamischer ... mehr lesen
Viele Frauen und Mädchen sind Opfer schlimmster sexueller Gewalt. (Symbolbild)
Die IS hält sich zur Zeit im Nordirak auf. (Archivbild)
Erbil/Washington - Nach der ... mehr lesen
Die...
Terroristen der IS, wie auch die der Boko Haram, al-Shabaab, Hamas, etc. legen es drauf an, getötet zu werden. Wer auf barbarische Weise wahllos "Ungläubige" ermordet, eine Kompromissbereitschaft ausschliesst und nach dem Credo "töten oder getötet werden" lebt, der verdient den Tod.
Es ist nicht so als könne man sich mit diesen Terroristen an einen Tisch setzen, die schliessen das sogar kategorisch aus. Religiöse Verblendung kennt keine Grenzen und gehört zu den gefährlichsten Phänomenen, die unsere Welt zu bieten hat.
Möge diesen Barbaren in der ganzen Welt gezeigt, was man von ihnen hält. Ausser die Verlierer und Taugenichtse, die ihnen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich etc. zulaufen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich -1°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Basel -1°C 5°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen -4°C 1°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Bern -2°C 2°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Luzern -1°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Genf 0°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 2°C 8°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten