Demarkationslinie
Heftige Kämpfe zwischen syrischer Armee und Rebellen auf Golanhöhen
publiziert: Montag, 1. Sep 2014 / 13:51 Uhr
Derart nah an die Demarkationslinie wie am Montag waren die Kämpfe in Syrien bislang nicht geraten. (Symbolbild)
Derart nah an die Demarkationslinie wie am Montag waren die Kämpfe in Syrien bislang nicht geraten. (Symbolbild)

Golanhöhen - Die syrische Armee hat sich am Montag heftige Kämpfe mit Rebellen auf den Golanhöhen nahe der Demarkationslinie zu Israel geliefert. Von israelischer Seite aus waren Rauchwolken und ein Panzer zu sehen sowie Schüsse von Mörsergranaten zu hören.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die Kämpfe ereigneten sich nahe des Übergangs Kuneitra zu dem von Israel besetzten Teil der Golanhöhen. Wie die oppositionsnahe syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, lieferten sich Kämpfer der Al-Nusra-Front Gefechte mit syrischen Regierungstruppen um die Kontrolle des Hamidijeh-Gebiets in Kuneitra, das den letzten Posten der syrischen Streitkräfte in der Gegend darstellt.

Die regierungsnahe syrische Zeitung «Al-Watan» berichtete, die Armee reagiere auf Angriffe der Al-Nusra-Front «und anderer Terrorgruppen», um die Kontrolle über Hamidijeh zu gewinnen. Kuneitra war vergangene Woche von Rebellen eingenommen worden.

Teile der Golanhöhen wurden 1967 von Israel besetzt, Ende 1981 annektierte Israel das Hochplateau, was von der UNO als völkerrechtswidrig bezeichnet wurde. Die UNO-Mission Undof überwacht seit 1974 den Waffenstillstand und eine Pufferzone in dem Gebiet zwischen Israel und Syrien.

Behmühungen um Blauhelmsoldaten

Bislang herrschte relative Ruhe an der Demarkationslinie, im Zuge des syrischen Bürgerkriegs hat es zuletzt aber wiederholt Zwischenfälle gegeben. Derart nah an die Demarkationslinie wie am Montag waren die Kämpfe in Syrien bislang nicht geraten. Israel erklärte zuletzt mehrfach, auf «jede Verletzung seiner Souveränität» zu reagieren.

Die UNO bemühte sich am Montag weiter um die Befreiung von 44 Blauhelmsoldaten, die bei der Einnahme Kuneitras von syrischen Rebellen gefangengenommen worden waren. 72 weiteren Blauhelmen war es zuletzt gelungen, sich aus belagerten Posten in dem Gebiet in Sicherheit zu bringen.

(flok/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Für die Freilassung der UNO-Blauhelmsoldaten werden Forderungen gestellt. (Symbolbild)
Ein Siwan - Eine Gruppe radikaler Islamisten auf den Golanhöhen fordert für die Freilassung Dutzender UNO-Blauhelmsoldaten die Streichung von einer internationalen Liste ... mehr lesen 1
New York - Nach der Entführung von 44 UNO-Soldaten auf den Golanhöhen haben ... mehr lesen 1
Im Laufe des Krieges sind Blauhelmsoldaten wiederholt von Extremisten verschleppt worden. (Symbolbild)
New York - Bewaffnete Gruppen haben am Donnerstag auf den Golanhöhen 43 UNO-Blauhelmsoldaten von den Fidschi-Inseln in ihre Gewalt gebracht. Der UNO-Sicherheitsrat verurteilte die Übergriffe und forderte eine «bedingungslose und sofortige» Freilassung der Soldaten. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament als Israels neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. 55 von 120 Abgeordneten ... mehr lesen
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den Deutschen Satiriker Jan Böhmermann ... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung Benjamin Netanjahus angeschlossen. Der Ministerpräsident und der Parteivorsitzende von Israel Beitenu, Avigdor Lieberman, unterzeichneten ein Koalitionsabkommen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 5°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 7°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 9°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 5°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 6°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 12°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 11°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten