Heilsarmee bereit zu externer Prüfung
publiziert: Freitag, 30. Dez 2005 / 18:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Dez 2005 / 19:25 Uhr

Bern - Die Heilsarmee setzt im Clinch um die Verwendung von Subventionen des Kantons Genf auf Transparenz.

Topfkollekte der Heilsarmee.
Topfkollekte der Heilsarmee.
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Das Hauptquartier in Bern ist bereit, sich einer externen Prüfung zu stellen, falls die kantonalen Behörden dies verlangen.

Die Heilsarmee-Zentralverwaltung in Bern kostet rund 8 Mio. Franken, das Gesamtbudget umfasst 170 Mio. Franken, wie Sprecher Pierre Reift gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Das seien weit weniger als die von einer von der Heilsarmee entlassenen Genfer Heimleiterin geltend gemachten 15 Mio. Franken.

Die Verwaltungsausgaben würden 4,7 Prozent des landesweiten Umsatzes betragen, was der Norm entspreche. Reift räumte aber ein, das Hauptquartier in Bern sei personell verstärkt worden. Die Gründe seien Modernisierung und Professionalisierung. Die Heilsarmee habe ihre Strukturen erneuert.

Zum Beispiel sei im November ein Verantwortlicher für die Sozialwerke in der französischsprachigen Schweiz bestimmt worden. Bereits im Juli hatte das Hauptquartier zudem einen Leiter für die sozialen Institutionen auf nationaler Ebene ernannt. Damit sollte eine Lücke im nationalen Kader gefüllt werden, wie Reift sagte.

Vorwürfe zurückgewiesen

Die Heilsarmee hatte schon am Donnerstag Vorwürfe der von ihr entlassenen Leiterin eines Frauenheims in Genf zurückgewiesen, Spendengelder nicht transparent zu handhaben und zu hohe Verwaltungskosten zu verrechnen. Der entlassenen Evelyne Gosteli warf sie «gezielte Fehlinformationen» vor.

Die Heilsarmee war in die Polemik geraten, nachdem die Finanzkommission des Grossen Rates Mitte Dezember verlangt hatte, die Subventionen an die Organisation vorläufig einzufrieren. Zuvor müsse geklärt werden, wie die Gelder verwendet würden.

(smw/sda)

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