Sexuelle Übergriffe ausschlaggebend
Heime im Kanton Bern unter der Lupe
publiziert: Freitag, 11. Mrz 2011 / 15:24 Uhr
Es soll abgeklärt werden, ob die Heimaufsicht im Kanton Bern besser geregelt werden könnte.
Es soll abgeklärt werden, ob die Heimaufsicht im Kanton Bern besser geregelt werden könnte.

Bern - Nach sexuellen Übergriffen eines Pflegers auf über 100 Kinder nimmt der Kanton Bern nun die Heime unter die Lupe: Die Fürsorge- und die Justizdirektion haben einen Expertenbericht in Auftrag gegeben, der die heiminternen Abläufe und die kantonale Aufsicht untersuchen soll.

4 Meldungen im Zusammenhang
Der im Februar bekannt gewordene Missbrauchsfall habe gezeigt, dass die Prävention zum Schutz der Integrität von Heimbewohnern ungenügend funktioniere, hält der Kanton in einem Communiqué vom Freitag fest. Deshalb sollen nun die internen Prozesse der stationären Einrichtungen untersucht werden.

Ausserdem soll abgeklärt werden, ob die Heimaufsicht im Kanton Bern besser geregelt werden könnte. Die Aufsichtsstellen des Kantons nehmen heute pro Jahr rund zehn bis fünfzehn Heimbesuche vor.

Trägerschaften verantwortlich

Mehr liege mit den bestehenden Ressourcen nicht drin, sagte der bernische Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud im vergangenen Februar. In erster Linie seien jedoch die Trägerschaften für die Aufsicht der Heime verantwortlich.

Mit dem Bericht beauftragt wurden der Berner Rechtsprofessor Markus Müller und Monika Egli-Alge, Geschäftsführerin des Forensischen Instituts Ostschweiz. Der Bericht soll bis Herbst 2011 vorliegen. Er soll nicht nur die heutige Situation abbilden, sondern auch Verbesserungsvorschläge enthalten.

(bg/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Als Reaktion auf die jüngsten ... mehr lesen
Grenzverletzungen müssen generell verhindert werden.
Heime müssen sich bei der Personalrekrutierung stark verbessern. (Symbol)
Bern - Die Schweizer Heime sollen Lehren aus dem Berner Missbrauchsfall ziehen und ihre Präventionsmassnahmen überprüfen. Das fordern der Heim-Dachverband CURAVIVA und die ... mehr lesen
Bern - Nach Bekanntwerden des bislang grössten Falls von sexuellem ... mehr lesen
Der aufgeflogene Sozialtherapeut missbrauchte mindestens 122 Opfer, zumeist Kinder.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. mehr lesen   1
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 17°C 36°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 19°C 37°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 18°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Bern 17°C 35°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 20°C 35°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 21°C 36°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Lugano 23°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten