Fünf Verletzte
Heli-Absturz im Glarnerland
publiziert: Samstag, 21. Dez 2013 / 16:09 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 22. Dez 2013 / 16:11 Uhr

Beim Absturz eines Privathelikopters im Kanton Glarus sind am Samstagmittag fünf Personen zum Teil schwer verletzt worden. Ein Knabe, der ebenfalls an Bord der Maschine war, blieb unverletzt. Weshalb der Helikopter verunglückte, ist nicht bekannt.

Die Maschine hatte drei Besatzungsmitglieder und drei Passagiere an Bord. Die Passagiere, ein Elternpaar und sein siebenjähriger Sohn, hatten in einem Bergwald gearbeitet und wollten sich zurück ins Tal fliegen lassen, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Die drei Familienmitglieder an Bord des Helikopters stammen aus der Region Elm, in der der Unfall geschah. Die Mutter wurde beim Unglück schwer verletzt. Schwer verletzt wurde auch einer der Flughelfer. Der 45-jährige Pilot erlitt mittelschwere Verletzungen. Alle drei wurden von der Rega ins Kantonsspital Graubünden geflogen.

Ein Sprecher des betroffenen Helikopterunternehmens sagte am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, dass es den Verletzten den Umständen entsprechend gut gehe. Die schwer verletzte Mutter, der ebenfalls schwer verletzte Flughelfer und der mittelschwer verletzte Pilot befänden sich aber weiterhin in Spitalpflege.

Der zweite Flughelfer und der Vater der Familie, die am Samstag mit der Ambulanz in ein Spital gefahren wurden, seien wieder zu Hause. Auch der unverletzte Knabe, der für eine Kontrolle ins Spital gebracht wurde, sei wohlauf.

Unklare Absturzursache

Über die Unfallursache wisse man noch nichts Genaueres, sagte ein Polizeisprecher. Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) habe die Untersuchungen aufgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen vom Samstag schlug der Helikopter beim Landen oberhalb des Parkplatzes der Truppenunterkunft in der Au in Matt GL zuerst mit dem Heck auf und stürzte dann seitlich ab.

Bilder vom Absturzort auf verschiedenen Onlineportalen zeigten den auf der Seite liegenden Helikopter. Rund vierzig Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten waren nach Angaben der Polizei im Einsatz.

Erfahrener Pilot

Alle drei Besatzungsmitglieder waren Angestellte des privaten Helikopterunternehmens Heli-Linth AG mit Sitz in Mollis GL. Der Pilot des Helikopters sei sehr erfahren und kenne die Gegend gut, sagte Verwaltungsrat Dölf Rüesch. Zum Zeitpunkt des Absturzes habe schönes, sonniges Wetter geherrscht.

Die Heli-Linth führt gemäss den Angaben auf ihrer Homepage Materialtransporte, Rettungen und Passagierflüge durch. Die Firma beschäftigt vollamtlich vier Piloten und vier Flughelfer. Dazu kommen zur Abdeckung des Spitzenbedarfs mehrere Piloten und Flughelfer, die tageweise im Einsatz sind.

(asu/sda)

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