Helikopter haben Hilfsflüge aufgenommen
publiziert: Montag, 17. Jan 2005 / 11:10 Uhr

Meulaboh - Die Schweizer Soldaten haben per Helikopter erste Hilfsgüter in die Krisengebiete auf der indonesischen Insel Sumatra geflogen. Nach ersten Angaben verlief alles reibungslos.

Die Schweizer Helikopter unterstützen die Luftbrücke des UNHCR.
Die Schweizer Helikopter unterstützen die Luftbrücke des UNHCR.
"Wir sind sehr stolz", sagte der Sprecher des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Urs Casparis. Es sei schon beachtenswert, unter den derzeitigen Umständen rechtzeitig für den ersten Einsatz parat gewesen zu sein, sagte Casparis in Banda Aceh auf Anfrage weiter.

Die erste Mission der Schweizer Hilfsoperation SUMA mit einem der drei Super-Puma-Helikopter war somit erfolgreich. Die Schweizer verkehren zwischen den drei Orten Medan, Meulaboh und Banda Aceh. So fliegen sie täglich zwischen 1000 und 1100 Kilometer Luftlinie.

Ladung Zelte

"Wir flogen heute Morgen von unserer Basis in Medan mit einer Ladung Zelte nach Meulaboh an der Südwestküste", sagte Casparis. Dort wurden die Zelte ausgeladen.

Von Meulaboh flog der Super-Puma der Schweizer Armee mit einer Ladung Impfstoffen weiter nach Banda Aceh. In der vom Seebeben stark betroffenen Stadt am nördlichsten Zipfel von Sumatra wurde der Helikopter dann erneut geladen, diesmal mit Kochutensilien und Büromaterialien. "Diese brachten wir nach Meulaboh."

Auftanken in Banda Aceh

Um wieder zurück zur Basis nach Medan fliegen zu können, kehrte der Helikopter zum Auftanken nach Banda Aceh zurück. Auf diesem Flug transportierte die Schweizer Armee laut Casparis Haushaltsgegenstände.

Die Schweizer Mission unterstützt mit ihren drei Helikoptern eine Luftbrücke des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR). Unter der Leitung von Oberst Yvan Langel befinden sich rund 50 Schweizer Soldaten in Indonesien.

(fest/sda)

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