Helikopter in Nepal abgestürzt
publiziert: Sonntag, 24. Sep 2006 / 11:36 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Sep 2006 / 00:19 Uhr

Kathmandu - Im Osten Nepals ist ein Helikopter mit 24 Menschen an Bord abgestürzt.

Der MI-172 Helikopter war in schlecht zugänglichem Gelände abgestürzt.
Der MI-172 Helikopter war in schlecht zugänglichem Gelände abgestürzt.
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Unter den Passagieren der von der Umweltschutzorganisation WWF gecharterten Maschine waren westliche Ausländer und Nepals Minister für Forstwirtschaft. Nepalische Fernsehsender berichteten, ein Armeeoffizier und ein Bergführer, die nach dem Helikopter suchten, hätten den Absturz bestätigt. Über das Schicksal der Passagiere und der Besatzung sei noch nichts bekannt.

An Bord der von zwei russischen Piloten gesteuerten Unglücksmaschine vom Typ MI-172 waren den Medienberichten zufolge die Geschäftsträgerin der finnischen Botschaft in Kathmandu sowie Passagiere aus Grossbritannien, Australien, Kanada, den USA und Nepal. Mehrere von ihnen arbeiteten für die Umweltstiftung WWF.

Neben dem Staatsminister waren auch Beamte von Nepals Forstministerium an Bord. Die Gruppe war zur Übergabe eines Naturschutzgebietes an die örtliche Bevölkerung am Freitag in den Osten des Himalaya-Staates geflogen.

Der Helikopter war auf dem Weg vom Basislager des Berges Kanchenjunga zum Flughafen in Suketar im Distrikt Taplejung, rund 280 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu. Der Fernsehsender Image Channel berichtete, Rettungskräften sei es zunächst nicht gelungen, zu der unwegsamen Absturzstelle vorzudringen. Bergungsarbeiten würden durch schlechtes Wetter verhindert.

In Gland VD, dem Sitz des WWF, erklärte ein Sprecher, der Helikopter mit 20 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern sei bisher nicht an seinem Zielort angekommen.

Unter den Passagieren seien sieben WWF-Mitarbeiter, davon drei aus Nepal, zwei aus den USA und zwei aus Grossbritannien. Eine weitere Person sei schweizerisch-australische Doppelbürgerin, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) der Nachrichtenagentur SDA bestätigte.

Zu den anderen Passagieren gehörten Regierungsvertreter und Mitglieder von Nicht-Regierungsorganisationen.

(fest/sda)

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