Schwer verletzter Pilot bei Helikopterabsturtz
Helikopterabsturz in Gossau forderte schwer Verletzten
publiziert: Freitag, 4. Mai 2001 / 16:31 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Mai 2001 / 18:04 Uhr

Gossau (SG) - Ein zweisitziger Privathelikopter ist am Freitagmorgen kurz vor 7 Uhr im st. gallischen Gossau abgestürzt. Der 47-jährige Pilot wurde schwer verletzt in Spitalpflege gebracht.

Der Helikopter vom Typ Robinson R22 Beta war im Gossauer Industriegebiet Eichen gestartet. Der Pilot wollte nach Arnegg fliegen, um dort eine Person zu einem Fotoflug abzuholen.

Wenige hundert Meter nach dem Start, unmittelbar vor der Überquerung der Autobahn A1, bekam der Pilot nach Polizeiangaben Schwierigkeiten und stürzte aus noch unbekannten Gründen ab. Zeugen berichteten, die Rotoren hätten plötzlich ausgesetzt.

Augenzeugen und ein Notarzt der Rega betreuten den schwerverletzten Piloten, der später ins Kantonsspital St. Gallen geflogen wurde. Der Pilot sei nicht ansprechbar gewesen, sagte der Polizeisprecher. Die Untersuchungsbehörden suchen Zeugen, die den Flug des Helikopters beobachtet haben.

Zeitweiliges Flugverbot

Zwischenfälle mit Helikoptern dieses Typs haben schon verschiedentlich für Schlagzeilen gesorgt. 1995 erliess das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ein Flugverbot für diese Helikopter-Typen. Es wurde nach einigen Wochen wieder aufgehoben.

In Wiedlikon ZH war kurz zuvor ein Robinson-Helikopter gegen das Dach eines Mehrfamilienhauses geprallt, wobei der Pilot und sein Passagier ums Leben kamen. Auch andernorts kam es zu Unfällen. Die US-Luftfahrtbehörde erliess deshalb zusätzliche Betriebseinschränkungen.

Strengere Vorschriften

Diese wurden mit der Aufhebung des Flugverbots auch in der Schweiz für verbindlich erklärt. Die Robinson-Helikopter dürfen demnach nicht in Gebiete mit Windstärken von mehr als 25 Knoten fliegen und müssen beim Auftreten von Turbulenzen landen.

Die Fluggeschwindigkeit muss mindestens 60 und höchstens 92 Knoten betragen, die maximale Flughöhe liegt bei 8500 Fuss. Ausserdem werden von den Piloten seither mehr Flugstunden verlangt.

Heftige Winde
Der Helikopter, der 1995 in Wiedlikon abstürzte, war laut Untersuchungsbericht bei Verhältnissen im Einsatz, für die er nicht geeignet war. Aufgrund heftiger Winde touchierte der Hauptrotor den Heckrotor und zerstörte diesen, worauf der Helikopter abstürzte.

Beim Absturz von Gossau scheinen Probleme aufgrund von Wind unwahrscheinlich. Laut MeteoSchweiz wurden in diesem Gebiet im fraglichen Zeitraum geringe Windgeschwindigkeiten zwischen 3 und 5 Knoten gemessen.

(kil/sda)

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